Los Pollos Hermanos: Warum gibt es im Breaking Bad Restaurant kein Hühnchen?

Fabian Langkamp
31.03.2017

Fast-Food-Ketten sind ihrem Namen entsprechend auf Schnelligkeit ausgelegt. Doch bei dieser PR-Aktion bekam der Begriff „fast” eine ganz besondere Bedeutung. Das „Los Pollos Hermanos” war nur für 72 Stunden geöffnet. Sogar bei den Fans der Kult-Serie sorgte das Breaking Bad Restaurant für Verwunderung — vor allem weil es kein Hühnchenfleisch gab.

Der Hintergrund für diejenigen, die diese grandiose Serie nicht kennen (eigentlich unverzeihlich): Gus Fring hat die Fast-Food-Kette „Los Pollos Hermanos” gegründet, um unter diesem Deckmantel sein Crystal-Meth-Business zu betreiben. Dort trifft er sich auch häufig mit seinem Gegenspieler Walter White.

Breaking Bad Restaurant für 72 Stunden

Für den Breaking Bad Spin-Off Better Call Saul tourt das Team aktuell durch die USA. Um die dritte Staffel ordentlich zu promoten, lässt sich der Bezahlsender „AMC” die ganze Aktion eine Menge kosten. Station für Station wird ein komplettes Schnellrestaurant aufgebaut — samt Küche, Mitarbeitern und Werbung. Vergangenen Mittwoch wurde im Künstlerviertel von Los Angeles eigens ein Parkplatz in ein Breaking Bad Restaurant umgewandelt. Allerdings nur für 72 Stunden, denn danach zog der Tross weiter in Richtung New York.

Kein Hühnchen im „Los Pollos Hermanos”

Niemand merkt dem „Los Pollos Hermanos” an, dass es sich hierbei nur um eine Attrappe handelt. In diesem Fast-Food-Lokal gibt es alles — bis auf Hühnchenfleisch. Laut Aussage einer Promoterin hätte es dafür spezielle Genehmigungen gebraucht. Da diese jedoch nicht eingeholt wurden, ist der Name des Restaurants letztlich nicht ganz Programm. Dennoch: eine gelungene PR-Aktion! Die dritte Staffel von Better Call Saul soll in Deutschland übrigens ab dem 11. April auf „Netflix” ausgestrahlt werden.

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