Was macht eigentlich … der Bubble Tea?

Bubble Tea
ILLUSTRATION — Verschiedene Sorten Bubble Tea und Bubble Milk Tea, aufgenommen am 14.08.2012 in Berlin. | Verwendung weltweit

Wir reisen zurück ins Jahr 2011. Ganz egal, wohin man schaute, sah man sie: Bubble Tea Shops. Hip Teens und Co. schlürften den zuckersüßen Drink aus XXL-Plastikbechern und ließen farbige Kügelchen durch einen extra-voluminösen Strohhalm flutschen. Yummi! Kurzum: Zwischen 2010 und 2012 war der Bubble Tea aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken – doch so schnell der Hype um das Tee-Zucker-Wasser aufkam, umso schneller verschwand dieser – und mit ihm die Filialen – auch wieder. Grund genug zu fragen: Was macht eigentlich der Bubble Tea?

Auch wenn deutsche Innenstädte zu Beginn der 201er-Jahre an jeder Ecke gefühlt mindestens Bubble Tea Shop zählten, blubberte sich der Trend um den Kult-Drink am Ende doch relativ schnell wieder aus. Den Grund dafür könnte man mit einer Art kulinarischer Rufmordkampagne beschreiben. Was vermeintlich dramatisch klingt, war es auch – zumindest für die Bubble Tea Shops. Denn 2012 warnten Wissenschaftler der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule vor dem Getränk, da sich in diesem krebserregende Stoffe befinden sollten. Die Medien griffen das Thema auf und binnen kürzester Zeit war der Bubble Tea nicht mehr als ein Getränk mit Kugeln, die angeblich „jede Menge Dreck” enthalten. Die Verbraucher wurden skeptisch und suchten sich einen neuen hippen Drink zum Schlürfen. Die Folge: Das Aus für fast alle Bubble Tea Filialen. Zugegeben, kalorien- und zuckerarm waren die künstlich angereicherten Tees vermutlich nie, aber eine Bestätigung, dass sich tatsächlich krebserregende Stoffe in den Kügelchen befinden, gab es nicht.

Wird es ein Bubble Tea Comeback geben?

Nichtsdestotrotz: Blickt man auf die klassische Zubereitung des Bubble Teas, wird schnell deutlich, dass dieser nicht einmal ansatzweise so ungesund ist, wie behauptet wird. Denn die klassische Variante besteht aus schwarzem Tee, Milch und Tapiokaperlen – alles Zutaten, die einen ziemlich guten Ruf haben. Doch diese Einsicht kam für viele Bubble Tea Shops zu spät und sie verschwanden weitestgehend von der Bildfläche.

Heute, fast zehn Jahre später, scheinen – vor allem in Großstädten – hier und da wieder einige wenige Bubble Tea Filialen Fuß zu fassen. Um also die Dreh- und Angelpunktfrage zu beantworten: Den Bubble Tea gibt es noch. Vor allem in Zeiten, in denen die Konsumenten großen Wert auf Healthyness und Co. legen, könnte der Bubble Tea in der Bio-Variante sogar ein kleines Comeback erleben. Eines ist jedoch sicher: An die Zeiten, in denen Bubble Tea Shops beinahe omnipräsent waren, wird das Getränke hierzulande vermutlich nie wieder anknüpfen können. Ob das gut oder schlecht ist, liegt im Auge des Betrachters …

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