Eine Frau stornierte Kuchen, weil die Bäckerin Muslimin ist

Olivia Alferov
21.05.2016

Kuchen ist in der amerikanischen Kultur sehr wichtig, das ist nichts neues. Dass jedoch Kuchen die wahren Dämonen mancher Menschen hervorruft, hätten wir nicht gedacht.

Es gibt mittlerweile die absurdesten Fälle von Diskriminierung. Zeinab Mohamed, eine junge Amerikanerin besitzt eine Konditorei, Sweetcakez, die für jeden Anlassen den passenden Kuchen mit viel Liebe und Mühe herstellt. Sogar Kuchen mit großem Unterhaltungsfaktor und Leuchtmittel sind kein Problem für ihre Backkünste.

https://www.facebook.com/SweetCakeZByZee/videos/940071156077575/

Umso trauriger ist es, wenn man erfährt, welche Mails ihre Kunden schreiben. Eine Dame, mit großer Rechtschreibschwäche (es heißt „you are / you’re“ und nicht „your“!), hat kurzfristig erfahren , dass Zeinab Muslimin ist (nur anhand ihres Namens!). Für die Kundin eigentlich nicht so das große Problem, aber für ihren zukünftigen Mann schon.

„Und ich bin noch nicht mal dagegen, aber er war im Irak und kämpfte für unser Land gegen eure Leute. Er hat sogar seinen neuen Arzt gewechselt, denn der neue Arzt ist Moslem und er sagte ein paar Sachen und er sagte, dass er sich nicht wohl fühlt, wenn du unseren Kuchen machst.“

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Ironischerweise ist Zeinabs Ehemann (auch Moslem) drei Jahre lang als Sanitäter in der US-Navy gewesen. Beide waren über diese Nachricht sehr geschockt, aber sich darüber klar, dass der Kern der Verletzung nicht diese eine Person ist, sondern ganz viele Menschen auf dieser Welt diese schreckliche und furchtbare Einstellung teilen.

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Vielleicht könnten wir eines Tages in einer Welt leben, wo es Bildung für alle gibt. Ein Ort voller Verständnis und Nächstenliebe. Bis dahin verbleiben wir nur mit einer Reaktion:

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