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Homophobie im Hip-Hop und die Lehren von Orlando

Homophobie im Hip-Hop
Thorsten Kolsch
16.06.2016

Lady Gaga tut es, Queen tut es, Adele tut es und Kid Cudie tut es — zahlreiche Künstler reagieren in diesen Tagen auf das Massaker von Orlando und solidarisieren sich mit den Opfern dieses menschenverachtenden Anschlags. Als Folge dessen fordern einige Rapper sogar die Homophobie im Hip-Hop zu überdenken…  

Weltweit solidarisierten sich in den vergangenen Tagen die Menschen mit den Opfern des Massakers von Orlando. Selbst der Eiffelturm von Paris präsentierte sich in Regenbogenfarben und machte damit vor allem eines deutlich: Das Massaker ist nicht nur ein Anschlag auf eine freiheitliche und tolerante Gesellschaft, sondern eben auch ein feiges Hassverbrechen gegen die LBGT-Community.

Ist Homophobie im Hip-Hop wirklich ein Thema?

Hass und Gewalt gegen Andersdenkende und Homosexuelle, konnten in der Vergangenheit nicht selten auch dem Hip-Hop zugeschrieben werden.  Ein Zustand mit dem sich Rapper Kid Cudie nicht abfinden möchte. Stattdessen solle im Hip-Hop mehr Toleranz und Respekt gepredigt werden. In der heutigen Zeit gebe es keinen Platz für Homophobie und Fremdenhass:

Weitere Reaktionen auf das Massaker von Orlando:

Lady Gaga gilt als Gallionsfigur der LBGT-Community. In einer berührenden Rede in Washington verlas sie alle Namen der Opfer von Orlando und sagte am Ende: „You are not alone”.

Melissa Etheridge widmet den Opfern von Orlando einen ganzen Song.

Selbst Frankfurt gedenkt den Opfern  des Orlando-Massakers.

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