Konzert für Hurrikan-Opfer: Ex-Präsidenten spenden Geld – Trump spielt lieber Golf

Dennis Ebbecke
24.10.2017

Alle waren da, um den Opfern der Hurrikan-Katastrophe die letzte Ehre zu erweisen und im Rahmen eines Benefizkonzerts Geld zu spenden. Wirklich alle? Nein! Während die fünf noch lebenden Ex-US-Präsidenten Barack Obama, Bill Clinton, beide George H. W. Bushs und Jimmy Carter die Bühne betraten, verzichtete der amtierende auf seine Teilnahme an diesem „Hurrikan Konzert“ – und spielte angeblich lieber Golf.

Um es gleich vorwegzunehmen: Das Golf-Gerücht hält sich in den sozialen Netzwerken, ist aber keineswegs bestätigt. Die Trump-Kritiker gehen bekanntlich davon aus, dass sich der US-Präsident ohnehin nur mit zwei Dingen beschäftigt: twittern oder golfen. Fakt ist aber, dass sich der Milliardär beim Benefizkonzert für die Opfer des Hurrikans Irma in Texas nicht blicken ließ. Alle anderen noch lebenden Ex-Präsidenten waren vor Ort und beteiligten sich auch an der großen Spendenaktion, die insgesamt stattliche 31 Millionen US-Dollar einbrachte.

„Lasst uns alle zusammenarbeiten und Amerika zu einer noch großartigeren Nation von Freiwilligen machen“, lautete die Botschaft von Jimmy Carter an diesem Abend. Eine Anspielung auf Trumps Wahlspruch „Make America Great Again“?

Trump schickte Videobotschaft zum „Hurrikan Konzert“

Großartig war in jedem Fall das Benefizkonzert, dem etliche Country-Stars des Landes und Überraschungs-Act Lady Gaga ein angemessenes musikalisches Gewand verpassten. Donald Trump war trotz seiner Abwesenheit allgegenwertig – mit Hilfe einer Videobotschaft, in der er sich bei seinen Amtsvorgängern für die „wunderbare Initiative und gewaltige Hilfe“ bedankte. Und nein: Trump hatte die Botschaft nicht etwa auf einem Golfplatz aufgenommen …

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