„Jeder für Jeden” vs. „Auf uns”: Song-Debatte vor der EM 2016!

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EM 2016
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Herbert Grönemeyer und Felix Jaehn laufen mit „Jeder für Jeden” im Auftrag der ARD bei der EM 2016 auf. Das ungleiche Musikduo soll Generationen verbinden – und anscheinend auch eine Brücke zu einem Hit schlagen, der uns 2014 zum WM-Titel geführt hat.

Mit „Auf uns” gelang Andreas Bourani vor zwei Jahren der WM-Hit schlechthin, eine ganze Nation feierte zu diesem Ohrwurm. „Hier geht jeder für jeden ins Feuer, im Regen steh’n wir niemals allein”, heißt es zu Beginn des Songs. Diesen Teamgedanken greift „Das Erste” nun mit „Jeder für Jeden” auf, denn textlich erinnert dessen Song zur EM 2016 durchaus an Bouranis Erfolgstitel. Achte vor allem auf die erste Strophe und den Refrain …

Die Meinungen gehen zwar auseinander, doch die Idee, einen generationsübergreifenden EM-Song ins Leben zu rufen, ist grundsätzlich nicht schlecht. Der typisch-nuschelige Gesang des 60-jährigen Herbert Grönemeyers unterlegt von den chilligen House-Beats des 21-jährigen DJs Felix Jaehn: Diese Kombi hat schon was. Zudem konnte Grönemeyer Fußball-Deutschland bereits vor zehn Jahren zur WM 2006 mit „Zeit, dass sich was dreht” in seinen Bann ziehen. ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky glaubt fest an den Erfolg des Duos: „Felix und Herbert in einer Mannschaft. Das ist, um es von der Musik auf den Fußball zu übertragen, als ob Mesut und Günter in einer Mannschaft spielen würden. Mehr geht nicht.” Doch reicht das, um eine ganze Fußball-Nation zum Feiern zu animieren?

Ist „Jeder für Jeden” für dich stark genug, um bei der EM 2016 legitimer Nachfolger von „Auf uns” zu werden?

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