Kinder und Haustiere werden sich immer ähnlicher … Vom Namen her

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Henning Sonnenschein
31.01.2019

In manchen Familien bekommen Kinder und Haustiere beinahe das gleiche Maß an Liebe und Zuwendung – was im Idealfall wohlgemerkt für die Tierliebe und nicht für eine Vernachlässigung der Zöglinge spricht! An Tendenzen bei der Namensgebung lässt sich das durchaus erkennen …

Zu diesem Schluss kann man angesichts der Statistiken kommen, die das Haustier-Register Tasso führt – nach diesen sind die Zeiten, in denen Hund, Katze und Co. Bello, Mieze oder ähnlich klischeehaft getauft werden, vorbei. Was im Rahmen dieser Nachricht gut ist, denn der Umkehrschluss wäre ja, dass der Trend bei Kindern auch zu diesen Namen ginge …

So aber sind Max, Emma, Bruno oder Lilly beliebte Namen – und verdeutlichen einmal mehr den Trend zu zeitlosen, klassischen Namen anstelle vermeintlich moderner Modenamen.

Werden sich Kinder und Haustiere immer ähnlicher?

Ob die Angleichung ein diesem Trend geschuldeter Zufall ist oder darauf schließen lässt, dass Haustiere tatsächlich immer mehr als vollwertige Familienmitglieder angesehen werden? Oder ist sie ein Symbol der älter werdenden Gesellschaft – in der zwangsläufig immer mehr Menschen entweder keine Kinder bekommen haben, oder diese schon längt aus dem Haus sind und dementsprechend der tierische Mitbewohner in den Rang eines Kindes rückt …?

Nicht umsonst gibt es den Spruch: „Das letzte Kind hat Fell“ – dessen Sinn sich in diesem Zusammenhang wohl auch ohne weitere Erklärung offenbart. Wenn es eine Wahrheit gibt, liegt sie wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Und sie wird wohl auf ewig ein nie restlos erklärbares Phänomen bleiben; ganz so wie die unumstößliche Tatsache, dass sich Hund und Herrchen/Frauchen erstaunlich oft erstaunlich ähnlich sehen

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