K.I.Z.-Rapper treten zur Berlin-Wahl an

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© Christoph Voy / Universal Music

Insbesondere vor Wahlen werden viele Musiker auf einmal sehr politisch, da sie in der besonderen Lage sind, ihre Botschaft unters Volk zu mischen. Jennifer Rostock hat das vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern getan und zwei Rapper von K.I.Z. legen jetzt noch einen drauf und treten selbst an.

Richtig gelesen, die Berliner Rapper Maxim Drüner und Nico Seyfrid von K.I.Z. („Hurra die Welt geht unter”) treten für das Amt des Berliner Bürgemeisters an und unterstützen damit gleichzeitig die Satire-Partei Die PARTEI („Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Eliteförderung und basisdemokratische Initiative”). Bereits im Rahmen ihres Konzertes in der Wuhlheide bekräftigten die K.I.Z.-Rapper vor wenigen Wochen ihre Ambitionen: „Berlin, ich habe zugeschaut, wie du eine angesehene Metropole geworden bist — und ich habe es gehasst.”

PARTEI-Chef Martin Sonneborn wählt zum ersten Mal K.I.Z.

Große Chancen auf einen Einzug in das Abgeordnetenhaus werden der PARTEI und den beiden K.I.Z.-Rappern allerdings nicht eingeräumt. Die Satire-Partei existiert bereits seit 2005 und ist bisher noch nicht eingezogen. Am 18. September wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus und damit einen neuen Bürgermeister.

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