Lebens-ABC: Wie geht Motivation?

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Motivation
© Tegan Mierle / Unsplash

Alle reden über Motivation, besuchen Motivationsseminare, folgen Motivationstrainern und sind trotzdem oft demotiviert. Woran mag das wohl liegen? Mit diesem Artikel gelangen wir innerhalb des „Lebens-ABCs“ zum Buchstaben „M“. Ihr erfahrt alles über dieses spannende Thema. Viel Spaß beim Entdecken und Wiederentdecken verschiedener Geheimnisse und Fakten.

Das sagt die Wissenschaft

Nehmen wir einmal die Begriffsdefinition unter die Lupe. Da heißt es: Wissenschaftlich gesehen verstehen wir unter dem Begriff Motivation die Gesamtheit der Gründe und Einflüsse, die unsere Entscheidungen beeinflussen. Und somit auch unsere Handlungen beeinflussen. Sie regt außerdem zu gewissen Handlungsweisen an. Und was heißt das also noch? Wenn Motivation zu gewissen Handlungsweisen anregt, bestimmt sie also auch unser Verhalten. Und in der Folge unsere Gewohnheiten und unseren Alltag. Die Summe unseres Alltags (inklusive unserer Freizeit) ergibt unser Leben. Beruflich und privat. Motivation bestimmt also das, was wir sind und was wir werden. Aber wo kommt sie her? Sie liegt zum großen Teil in unserer DNA. Das fand der amerikanische Psychologe Steven Reiss (†) heraus. Hinzu kommt die Prägungsphase in den ersten sechs und zweiten sechs Jahren unseres Lebens (Elternhaus, Lehrer etc.).

Intrinsische Motivation

Ihr habt hier im „Lebens-ABC“ schon in anderen Artikeln mehrere Male über Lebensmotive bzw. Lebensbedürfnisse gelesen. Im Wort Lebensmotiv steckt schon das Wort Motivation. Wir sprechen von intrinsischer Motivation, wenn die Motivation von innen kommt. Und ganz ohne externe Anreize eine Handlung die Folge ist. 16 Lebensmotive sind der Grund für unsere intrinsische Motivation. Reiss fand heraus, dass nicht nur die Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken, Schlafen und Fortpflanzung zu den Bedürfnissen der Menschen gehören. Vielmehr stellte er 16 verschiedene Lebensmotive auf. Diese erforschte er mit zig tausenden Versuchspersonen. Er fand heraus: Diese Motive — in unterschiedlichen Ausprägungen (gering/ausgewogen/stark) liegen in unserer Erbanlage. Wenn man sich gemäß seiner intrinsischen Motivation verhält, wird man schneller zufrieden.

Motivation ist individuell

Motivation ist für jeden anders. Sie ist für jeden individuell. Denn nicht jedes Lebensmotiv ist für jede Person gleich wichtig. Zu den Lebensmotiven gehören die Bedürfnisse nach Macht, Unabhängigkeit, Neugier, Anerkennung, Ordnung, Sparen, Ehre, Idealismus, Beziehungen, Familie, Status, Rache, Eros, Essen, körperliche Aktivität und Ruhe. Ist doch klar, dass dem einen seine Freiheit die größte Motivation ist, wenn er alleine in den Sonnenuntergang wandern kann. Wohingegen dem anderen das beste Feedback vom Chef motiviert. Oder ein lebendiger Teamaustausch. Dem Nächsten motiviert ein reiches Familienleben am meisten. Der Übernächsten dagegen wirkliche Wettkampfsituationen. Und so ist jeder Mensch anders. Wer das verstanden hat, wird wesentlich einfacher mit anderen Menschen umgehen können.

Wenn du machst, was dir gefällt…

…gehört dir diese Welt – dieser Satz ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Denn wenn du das machst, was in deiner intrinsischen Motivation liegt, wirst du happy. Und dir gehört die Welt. Wichtig ist eben, dass du auf die Meinungen anderer lieber verzichten solltest. Du lebst gemäß deiner eigenen inneren Persönlichkeitsstruktur. Also gemäß deiner DNA. Und was kann es besseres geben als ein authentisches Leben zu führen, in dem du alles das machst, was zu dir passt? Den Shortcut zu deiner inneren Struktur und wirklichen Bedürfnissen gibt es in Form der Motivationsanalyse Reiss Motivation Profile®. Auf jeden Fall lüftest du deine innere Struktur damit ziemlich sicher.

Über den Autor

Soeren Janssen

Soeren Janssen ist Experte für Motivation und Life- & Business-Coach. Mit dem Lebens-ABC stellt er interessante Punkte vor,  die in seinen Coachings immer wieder thematisiert werden. Der Wahlberliner arbeitet mit kreativen Methoden und ist über www.soerenjanssen.com zu erreichen.

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