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Manfred Krug tot: Diese Zitate bleiben unvergessen!

Fabian Langkamp
27.10.2016

Wie erst jetzt bekannt wurde, verstarb bereits vergangene Woche einer der beliebtesten deutschsprachigen Schauspieler im Alter von 79 Jahren: Manfred Krug ist tot. An dieser Stelle wollen wir uns von der deutschen TV-Legende verabschieden – mit seinen besten und markigsten Sprüchen.

Obwohl er in Duisburg das Licht der Welt erblickte, galt Manfred Krug vor der Wende als einer der größten Stars des DDR-Kinos. Später erreichte er als  Hamburger Tatort-Kommissar (Paul Stoever), als Berliner Rechtsanwalt in Liebling Kreuzberg und als LKW-Fahrer in Auf Achse das gesamtdeutsche Publikum. In all seinen Rollen präsentierte sich Krug nicht nur schauspielerisch auf höchstem Niveau, sondern auch von einer sehr menschlichen Seite.

Liebling Krug: Ein Schauspieler mit Herz!

Er könne eigentlich nur sich selbst spielen, hatte der Chrakterdarsteller einmal behauptet. Manfred Krug bleibt als einer der größten deutschen Schauspieler aller Zeiten in Erinnerung … und als eine absolut ehrliche Haut. Umso schmerzhafter traf es ihn, als die T‑Aktie einbrach, die Krug in seiner Rolle als Telekom-Testemonial beworben hatte.

Krugs große Geste

In einem „Stern”-Interview sollte er das später als seinen größten beruflichen Fehler bezeichnen: „Ich entschuldige mich aus tiefstem Herzen bei allen Mitmenschen, die eine von mir empfohlene Aktie gekauft haben und enttäuscht worden sind.” Auch für dieses Eingeständnis erntete Krug jede Menge Sympathien.

Nun ist Manfred Krug tot und Deutschland um eine weitere Persönlichkeit ärmer. Neben seinen Filmen und Serien bleiben diese Zitate unvergessen!

1

Weltanschauung in der DDR

„In der DDR hat man von mir eine Weltanschauung verlangt, ohne dass ich die Welt anschauen durfte.“

2

Wie der Vater, so der Sohn

„Ich hatte immer Angst, wie mein Vater zu werden. Jetzt bin ich’s, und es ist gar nicht so schlimm.“

3

Hochzeit, Krieg und Jagd

„Nie wird so gelogen wie vor der Hochzeit, während des Krieges und nach der Jagd.“

4

Feierabend

„Ich hatte als Schauspieler eine bewegte und schöne Zeit, ich wollte nicht mit ansehen, wie ich meines geliebten Berufs überdrüssig und müde werde, wie ich die Texte nicht mehr schaffe, wie ich das Filmteam durch Stottern und Hängen vom Feierabend abhalte.“

5

Schlager-Fan

„Ein guter Schlager kann mich regelrecht anrühren.“

6

Selbstbestrafung

„Ich betrachte es als eine Art Selbstbestrafung. Es sind bis heute die einzigen Aktien, die ich selbst gekauft habe.“

Quelle: stern.de

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