Tattoo der Zukunft: Dein Körper wird zum Tablet

Teilen

Die Zukunft ist endlich da: Elektronische Steuerung von technischen Geräten über die Haut mit einem Smart Tattoo. Was zunächst aussieht wie ein fancy Festival-Accessoir-Trend, ist in Wirklichkeit ein funktioniales und smartes Tattoo. Smart bedeutet in diesem Fall, dass hauchdünne Folien aus verschiedenen Metallen unterschiedliche Interfaces beinhalten und somit nicht nur schön sind, sondern auch funktional. Das Projekt zwischen Microsoft Research und MIT Labs steckt natürlich noch in den Kinderschuhen.

Zukunft

DuoSkin Smart Tattoo hat bisher drei verschiedene Interfaces entwickelt.

  • Input Device: Als Touch-Eingabeelement können Programme mit 2D-Schaltern oder Buttons bedient werden. Das heißt man könnte über seine Haut ein Bild auf einem Display malen oder einfach nur die Maus/Musik steuern.
  • Output Device: Die Soft Display-Technik dient als Anzeige-Element. Sie enthalten thermochrome Pigmente mit tintenähnlichen Eigenschaften. Man kann das also als weitere Ausdrucksmöglichkeit sehen. Je nach Körpertemperatur, fängt das Tattoo dann an zu glühen oder ändert die Farbe.
  • Communication Device: Das Kommunikationselement, mit dem DuoSkin per NFC-Technologie mit anderen Geräten kommunizieren kann und der Träger Informationen übermitteln kann.

Das Festival-Mädchen wird zur Geheimagentin.

Zukunft

Das klingt vielleicht zunächst gar nicht mal so spektakulär, aber wenn diese Technologie weiter ausgebaut wird, dann sind die ganzen Science-Fiction-Filme bald Realität. Nur muss man sich dann nichts implantieren lassen, sondern klebt die Technologie einfach auf die Haut.

7_three classes of on-skin user interfaces

Auf der diesjährigen ISWC 2016 (International Symposium on Wearable Computers) in Heidelberg, wird das Projekt genauer vorgestellt. Bis dahin gibt es die wichtigsten Funktionen in einem Video erklärt.

https://www.youtube.com/watch?v=ONvfMUwj22I

Das neue Smart Tattoo: Ist das großartig oder gruselig?

Weiterlesen

Aluminium für Balkon, Zaun und Tor: Warum sich der Werkstoff am Eigenheim langfristig auszahlt

Aluminium für Balkon, Zaun und Tor: Warum sich der Werkstoff am Eigenheim langfristig auszahlt

Aluminium hat sich am Eigenheim als bevorzugter Werkstoff für Balkongeländer, Zäune, Tore und Sichtschutz etabliert, weil er pflegearm, korrosionsbeständig und formstabil ist – und das über viele Jahre. Wer ein Haus baut oder saniert, trifft im Außenbereich Entscheidungen, die lange halten sollen. Balkongeländer, Gartenzaun, Hoftor und Sichtschutz prägen das Erscheinungsbild Ihrer

Von 2GLORY Redaktion