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Vengaboys, Ace of Base, 2 Unlimited: Das machen die Eurodance-Stars der 90er heute

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Vengaboys-Hit
© picture alliance/imageBROKER
Dennis Ebbecke | Sponsored by Timmy Trumpet
28.10.2020

Eine 90er-Party ohne Eurodance? Undenkbar! Obwohl es viele der Bands heutzutage nicht mehr gibt, sind die Namen und Songs bis heute präsent. Ace of Base, 2 Unlimited oder Mr. President: Zu ihren Tracks mit Elementen aus Techno, New Beat, House und Rap haben Millionen von Menschen die Tanzflächen erobert. Nicht zu vergessen sind natürlich die Vengaboys, die heute noch richtig gut im Geschäft sind — aktuell nicht zuletzt dank des australischen DJs Timmy Trumpet, der zusammen mit den Niederländern den Vengaboys-Hit Up & Down neu aufgenommen hat.

Unvergessliche 90er-Momente und ein neuer Vengaboys-Hit: Das machen die Eurodance-Stars heute!

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Vengaboys

Von We’re Going To Ibiza über Boom Boom Boom Boom bis hin zu We Like To Party! (The Vengabus): Die Vengaboys-Songs kann heute noch jeder mitsingen. Moment … da fehlt doch noch einer!? Richtig, zum großen Durchbruch verhalf ihnen 1998 der  Vengaboys-Hit Up & Down, der aktuell wieder richtig hohe Wellen schlägt. Für das Revival dieses Evergreens ist die niederländische Band allerdings nicht ganz alleine verantwortlich. Vielmehr haben es Gründungsmitglied Kim Sasabone und Co. insbesondere der Kreativität von Timmy Trumpet zu verdanken, der den Kulthit jetzt zurückgebracht hat.

Der australische DJ stand bereits als Headliner auf namhaften Festivals wie Creamfields, Untold oder Tomorrowland auf der Bühne. Sein Alleinstellungsmerkmal: Der in Australien mit sechsfach-Platin ausgezeichnete Mann aus Sydney (293 Millionen Streams auf Spotify) spielt bei seinen DJ-Auftritten live Trompete. Der Name Timmy Trumpet ist bei ihm also Programm — und das gilt auch für Up & Down. Wie gut seine Sounds zu dem legendären Vengaboys-Hit passen, beweisen nicht zuletzt die über 150.000 TikTok-Videos, die Fans weltweit erstellt haben …

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2 Unlimited

Sie haben uns in den 90er den Tribal Dance beigebracht und uns gezeigt, was No Limit wirklich bedeutet. Das niederländische Eurodance-Duo bestand ursprünglich aus Rapper Ray Slijngaard und der Sängerin Anita Doth, Letztere wurde jedoch 2016 durch Kim Vergouwen ersetzt. Zu 2 Unlimited gehören auch die belgischen Produzenten Jean-Paul De Coster und Phil Wilde, die vorrangig im Hintergrund die Strippen zogen — De Coster ist heute noch mit von der Partie.

Die Band gibt es also nach wie vor, wie ein Blick auf die offizielle Homepage beweist, auf der sich 2 Unlimited für 22 Millionen verkaufte Tonträger weltweit feiert. Ex-Mitglied Doth erkrankte 2010 an Brustkrebs, verließ später die Formation, um solo zu arbeiten.

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Ace of Base

Die schwedische Pop-Band dient vielen Künstlern von heute als Inspiration. Ob Lady Gaga oder Kary Perry: Die großen Stars unserer Zeit ließen immer wieder verlauten, dass sie das eine oder andere Ace-of-Base-Element in ihre Songs einfließen ließen. So war etwa die Produktion des Gaga-Albums The Fame Monster von „großartigen Pop-Melodien der 90er”, insbesondere von Ace of Base, beeinflusst.

Letztlich haben Jonas, Malin „Linn“ und Jenny Berggren sowie Ulf „Buddha“ Ekberg (das waren die vier Gründungsmitglieder) alle Kinder der 90er ein Stückweit beeinflusst. Wer hat bitte nicht zu All That She Wants, The Sign oder Cruel Summer in den Tanzkellern eine flotte Sohle aufs Parkett gelegt? Schade, dass sie heute nicht mehr gemeinsame Sache machen. Vor fünf Jahren hatte Ekberg den Gerüchten um ein Comeback eine Absage erteilt — mit der Begründung, dass Malin Berggren kein Interesse an einer Wiedervereinigung habe. Die Berggrens sind der Musik dennoch weitestgehend treu geblieben. Neben dem einen oder anderen Familienprojekt ist vor allem Jenny sehr aktiv, vor allem in den sozialen Netzwerken. Vor wenigen Monaten hatte sie der Frau ihres einzigen Bruders einen Song gewidmet, weil diese sich entschieden hatte, ihr Heimatland Norwegen zu verlassen und nach Schweden zu ziehen.

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Culture Beat

„Call him Mr. Raider, call him Mr. Wrong, call him Mr. Vain …” Es gibt vermutlich niemanden (der die 90er bewusst miterlebt hat), der diesen Refrain nicht mitsingen könnte. Die deutsche Eurodance-Band führte den Track Mr. Vain 1993 an die Spitze der Charts. Zehn Jahre später gelang Culture Beat mit der Neuauflage namens Mr. Vain Recall erneut ein Top-10-Hit. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt von der Ursprungs-Formation niemand mehr mit von der Partie. Culture-Beat-Produzent Torsten Fenslau starb bereits im VÖ-Jahr der originalen Mr. Vain-Version bei einem Autounfall, Sängerin Tania Evans verabschiedete sich 1997 von der Band.

Heute wird die deutsche Band von Frontfrau Jacky Sangster, Peter Zweier und Frank Fenslau repräsentiert, auch Ex-Mitglied Evans gab in den vergangenen Jahren immer wieder mal einen Gastauftritt. An die früheren Erfolge kann Culture Beat aktuell allerdings nicht mehr anknüpfen.

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Dr. Alban

Anfang dieses Jahres war der 90er-Star Dr. Alban auf einmal in den Schlagzeilen vertreten. Der Grund: Der gebürtige Nigerianer hatte auf Instagram verraten, dass ihm angeblich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hinsichtlich eines Auftritts höchstpersönlich bei der Einreise geholfen hatte. Früher sorgte der Onkel von Tic-Tac-Toe-Mitglied „Ricky” vor allem musikalisch gesehen für Schlagzeilen — mit Hits wie It’s My Life oder Sing Hallelujah. Heute lebt der inzwischen 63-Jährige mit seiner Frau und Tochter in Stockholm.

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Mr. President

Coco Jamboo durfte auf keiner 90er-Party fehlen, denn die in Bremen gegründete Band surfte wie kaum eine andere auf der Eurodance-Welle. Nur für Rapper George Jones alias Sir Prophet war das Vergnügen nur von kurzer Dauer: Er wurde bereits 1995 von Delroy Rennalls alias Lazy Dee ersetzt. Im Jahr 2007 beendete Mr. President seine Amtszeit im Musik-Business und setzte sich zur Ruhe.

Für die einzelnen Band-Mitglieder galt das jedoch nicht, sie suchten sich neue Aufgabenfelder. Judith Hildebrandt (T‑Seven) wechselte zum Radio (Energy Bremen), Sir Prophet arbeitet als Fitnesstrainer, Lazy Dee als Produzent und Songwriter und Daniela Haal a.k.a. Lady Danii gründete ein eigenes Modelabel (HAAK Design).

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