Von A bis Z: Sei ein wandelndes EM-Lexikon!

EM-Lexikon
Fabian Langkamp
08.06.2016

Am Freitag ertönt im Pariser Stade de France der erste Pfiff der EM 2016. Damit du beim Public Viewing mit deinen Freunden mit Wissen glänzen kannst, machen wir dich jetzt zu einem wandelnden EM-Lexikon. Von A bis Z präsentieren wir Kurioses und Wissenswertes zur Europameisterschaft in Frankreich.

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Bruderduell
Das gibt es auch nicht alle Tage: Bereits am 11. Juni kann es zum Duell der beiden Xhaka-Brüder kommen. Ex-Gladbach-Star Granit trifft mit seinen Schweizern in der Gruppe A auf Taulants Albaner.

Coupe Henri-Delaunay
Der ehemalige UEFA-Generalsekretär Henri Delaunay hatte einst die Idee, eine Europameisterschaft ins Leben zu rufen. Die erste EM erlebte der 1955 verstorbene Franzose leider nicht mit, doch immerhin wurde der Pokal nach ihm benannt.

 


Debütanten
19 Teilnehmer gelten in Sachen Europameisterschaft als alte Hasen. Nicht so Albanien, Wales, Slowakei, Nordirland und Island: Diese fünf Nationen feiern ihr EM-Debüt.

Erstaunlich
Hast du mal einen Blick auf den österreichischen EM-Kader geworfen? Dann wird dir vielleicht aufgefallen, dass insgesamt 15 Spieler in der deutschen Bundesliga unter Vertrag stehen. Zum Vergleich: Die DFB-Auswahl schickt „nur“ 14 Bundesligaprofis ins Rennen.

Frisur
Zum auffälligsten Spieler der EM taugt Marouane Fellaini – allerdings weniger aus fußballerischer denn aus optischer Sicht. Der Belgier war vor dem Turnier beim Friseur und hat seine Mähne blond ferben lassen.

Gott in Frankreich
Wusstest du eigentlich, dass die „Grande Nation“ von der UNESCO als erste Landesküche weltweit zum immateriellen Welterbe ernannt wurde? Solltest du zur EM reisen, kannst du also „Essen wie Gott in Frankreich“.

Holland
Wer es bisher noch nicht mitbekommen hat, es stimmt tatsächlich: Ohne Holland fahr’n wir zur EM!

 

 

Insel-Quartett
Erstmals nehmen vier Nationen von der „Insel“ an der EM teil. England, Irland, Nordirland und Wales werden gewohnt kampfbetont ins Turnier gehen.

Jogi
Nach der WM 2006 im eigenen Land übernahm Joachim Löw das Amt des Bundestrainers. Damit ist er der dienstälteste Trainer bei der EM 2016 (9 Jahre und 10 Monate).

Kohle
Sollte der deutschen Auswahl in Frankreich der Titelgewinn gelingen, klingelt die Kasse der Spieler. Jeder Jogi-Kicker soll im Erfolgsfall mit 300.000 Euro belohnt werden.

Leder
Das runde Leder hört bei der EM auf den Namen „Beau Jeu“, was übersetzt „Schönes Spiel“ bedeutet. Der in Blau, Weiß und Rot gehaltene Ball mit silbernen Streifen (sollen den Pokal symbolisieren) wird jede Menge Tritte aushalten müssen.

Maskottchen
In den nächsten Wochen wirst du bei jedem Spiel einen Jungen mit Zauberumhang und magischen Schuhen zu Gesicht bekommen. Bei ihm handelt es sich um „Super Victor“, seines Zeichens Maskottchen der EM 2016.

 

 

Nachnominierung
Wie bitter: Im ersten gemeinsamen Training zog sich DFB-Innenverteidiger Antonio Rüdiger einen Kreuzbandriss zu. für den Mann vom AS Rom wurde Jonathan Tah von Bayer Leverkusen nachnominiert.

Oldie
Für Erfahrung pur steht 2016 der Ungar Gabor Kiraly, der in der Bundesliga unter anderem für Hertha und 1860 München auflief. Der Keeper ist 40 Jahre alt und löst Lothar Matthäus (damals 39) als ältesten Teilnehmer aller Zeiten ab.

Public Viewing
Wer gemeinsam feiern und Fußball schauen möchte, kann wie bereits in den vergangenen Jahren das Public Viewing nutzen, das in den meisten Städten angeboten wird. Die größte Fanmeile befindet sich erneut am Brandenburger Tor, wo sieben Bildschirme (bis zu 80 Quadratmeter groß) aufgebaut sind.

 

 

Quartier
Die deutsche Nationalelf hat sich in Évian-les-Bains einquartiert. Auf der französischen Seite des malerischen Genfer Sees gelegen soll der Titelplan Gestalt annehmen.

Rekordchampions
Deutschland (1972, 1980, 1996) und Spanien (1964, 2008, 2012) geben mit je drei EM-Triumphen die Richtung vor. Nur Gastgeber Frankreich (1984, 2000) konnte den Coupe Henri-Delaunay zweimal abstauben.

Song
David Guetta gehört zu den bekanntesten DJs der Welt. Für die EM steuerte er den Song „This One’s For You“ bei. Es wird dir aber niemand böse sein, wenn du auf altbewährte Fußball-Hymnen zurückgreifst…

Tour de France
Nimm dich während der EM-Schlussphase vor Radfahrern in Acht. Bereits am 2. Juli startet nämlich die 103. Auflage der Tour de France. Nach den French Open (Tennis) ist die Tour das dritte große Sportevent in Frankreich in kürzester Zeit.

Urgesteine
Zu den Urgesteinen dieser EM gehören auf deutscher Seite Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger. Zum siebten Mal nehmen Poldi & Schweini an einem großen Turnier teil.

Vorrunden-Giganten
Als große Favoriten dieser EM gelten Weltmeister Deutschland, Gastgeberland Frankreich, Titelverteidiger Spanien und Geheimtipp Belgien. Die Portugiesen um Superstar Cristiano Ronaldo haben die wenigsten auf der Rechnung – und das obwohl sie als einzige Nation immer die Vorrunde überstanden.

Wir meistern das!
So lautet die Aufschrift auf dem Bus der deutschen Nationalmannschaft, mit dem sie vom 9. Juni bis (hoffentlich) zum 10. Juli durch die Straßen Frankreichs reist.

XXL-Turnier
Erstmals nehmen 24 Nationen an der EM teil, vor vier Jahren waren es noch 16 Teilnehmer. Daher können diesmal sogar die vier besten Gruppendritten das Achtelfinal-Ticket lösen.

Youngster
Am 31. Oktober 1997 erblickte Marcus Rashford das Licht der Welt. Der englische Nationalspieler ist damit der jüngste Spieler des Turniers.

Zehn
In so vielen Stadien werden die EM-Spiele ausgetragen. Paris (zwei Arenen), Lens, Lille, Lyon, Saint-Etienne, Nizza, Marseille, Toulouse und Bordeaux sind die Austragungsorte.

 

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