Warum Trump-Gegner New Balance Schuhe anzünden

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Oh New Balance, was macht ihr nur? Jeder weiß doch, dass große Marken immer vorsichtig sein sollten, wenn es um politische Aussagen geht.

Man hat es doch vor den Wahlen gemerkt: Nur ganz wenige Celebrities haben sich öffentlich gegen Trump geäußert. Nicht, weil sie nicht den Mut gehabt hätten. Es ist viel mehr die Sorge um einen unermüdlichen Shitstorm, bei denen häufig nicht der Angegriffene das Opfer ist, sondern die Kritiker selbst ihren heimlichen Narzissmus unter dem politischen Denkmantel kompensieren.

Sara Germano, die Sport-Reporterin des Wallstreet Journals (mit dem Schwerpunkt Sport-Unternehmen und Einzelhandel) zitierte über Twitter Matt LeBretton, den Vizepräsidenten und Pressesprecher von New Balance.

Bei der Obama-Regierung stießen wir auf taube Ohren und ehrlich gesagt glauben wir, dass die Dinge mit dem künftigen Präsidenten Trump in die richtige Richtung gehen.

In diesem Fall geht es um die Transpazifischen Partnerschaft (TPP), einem geplanten Freihandelsabkommen, welches Obama befürwortet und Trump eben nicht.

Als Folge dessen, wurde dieses Zitat interpretiert als „Pro-Trump”. Diese politische Meinung gefällt den wenigsten verständlicherweise. Die Reaktionen darauf waren sehr radikal und extrem. Die Schuh-Liebhaber protestierten direkt im Netz mit eindeutigen Bildern und Filmen.

New Balance-Schuhe wurden direkt mal angezündet oder ins Klo geworfen. Damit hat LeBretton sicherlich nicht gerechnet. Kurz danach gab es auch eine Aussage von ihm, dass er mit seinem Zitat nicht die komplette Trump-Politik unterstützt, aber seien wir doch mal ehrlich: Cherry-Picking ist nicht! Mit jedem kleinsten Zuspruch gegenüber Trump, nimmt man auch Stellung. Und keiner möchte Schuhe von einem Unternehmen kaufen, welches einen rassistischen und sexistischen Präsidenten unterstützt.

Natürlich hat New Balance ein offizielles Statement veröffentlicht: „Wir glauben an Gemeinschaft. Wir glauben an die Menschheit.” Große Worte sind in solchen schweren Zeit fast schon unabdingbar. Dennoch bleibt ein fader Nachgeschmack des ökonomischen Interesse eines Großkonzerns.

Was machst du mit deinen New Balance?

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