Einwanderungsstopp: Mark Zuckerberg kritisiert Donald Trump

Fabian Langkamp
30.01.2017

Mit der Unterzeichnung eines Dekrets machte Donald Trump den Weg für einen Einwanderungsstopp frei. Weltweit protestieren die Menschen gegen die Entscheidung des neuen US-Präsidenten. Wie sich Zuckerberg Trump mit Hilfe eines langen Posts zur Brust nahm und warum er sich strikt von dieser Anordnung distanziert, erfährst du hier. 

„Meine Urgroßeltern kamen aus Deutschland, Österreich und Polen. Priscillas (Zuckerbergs Ehefrau; Anm. d. Red.) Eltern waren Flüchtlinge aus China und Vietnam. Die Vereinigten Staaten sind eine Nation von Einwanderern und wir sollten stolz darauf sein.“ Mit dieser klaren Haltung richtete sich Mark Zuckerberg mit einem Facebook-Post an Donald Trump. Die Meinung des Facebook-Chefs hat Gewicht – ähnlich wie Trump selbst gehört er zum Who is Who der „Forbes”-Liste, die Zuckerberg aktuell auf Rang 10 (Vermögen: 55,6 Milliarden Dollar) führt.

Wie Zuckerberg Trump zur Einsicht bewegen will!

Während der neue US-Präsident mit seinem Exekutiv-Dekret unter anderem die Zahl der muslimischen Einwanderer und Flüchtlinge einschränken möchte, glaubt Zuckerberg auf eine alternative Vorgehensweise. „Wir müssen unser Land sichern, aber wir sollten das tun, indem wir uns auf Menschen fokussieren, die wirklich eine Bedrohung sind. Wenn wir den Fokus der Strafverfolgung über Leute, die wirklich eine Bedrohung sind, hinaus ausweiten, würden alle Amerikaner weniger sicher sein, da Ressourcen verschwendet würden. Gleichzeitig würden Millionen von Leuten ohne Dokumente, die keine Bedrohung sind, in Angst vor der Deportation leben”, so die emotionale Rede des Facebook-Machers.

Fest steht: Die Protestaktionen gegen den neuen US-Präsidenten weiten sich aus. Erst kürzlich berichtete 2GLORY über den Women’s March, der weltweit für Aufsehen sorgte.

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