Arrivederci: 9 Gründe, warum Italien gegen uns fertig hat!

Italien
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Fabian Langkamp
01.07.2016

Vor dem EM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Italien am Samstagabend (21 Uhr) sprechen alle von einem angeblichen schwarz-rot-goldenen Trauma gegen die Squadra Azzurra. Damit ist jetzt Schluss!

Kurz vor dem großen Duell denken wir einfach mal positiv und nennen im Folgenden 9 Gründe, warum Italien gegen uns, frei nach Giovanni Trapattonis Motto „Ich habe fertig”, die Koffer packen kann!

1

Schwarz-rot-goldener Himmel

Das ist ein Zeichen: Wenn sich der Himmel schwarz-rot-gold färbt, gibt es keinen Zweifel, für welche Mannschaft sich der Fußball-Gott entschieden hat.

2

Neuer Nummer 1, Buffon nur Nummer 2

Es ist unstrittig: Beide Torhüter sind Weltklasse, doch in einem K.o.-Spiel kommt es auf die Nuancen an. Miro Klose sieht auf dieser Position einen Vorteil für Deutschland. Wenn es jemand beurteilen kann, dann Klose: Der Torjäger spielte sowohl bei den Bayern als auch in der DFB-Elf mit Neuer in einem Team. Zudem kennt er Gianluigi Buffon aus seiner Zeit in der italienischen Serie A.

3

Wir sind jünger, frischer und fitter

Während Deutschland relativ entspannt mit einem 3:0 über die harmlosen Slowaken ins Viertelfinale einziehen konnte, mussten die Italiener gegen Spanien einen Härtetest bestehen. Die Folge: Die DFB-Elf geht ausgeruhter in die Partie am Samstag. Hinzu kommt, dass unsere Jungs im Schnitt drei Jahre jünger sind als die Italo-Oldies. Der Kräfteverschleiß war dem einen oder anderen Italiener anzumerken, wie folgendes Video beweist …

4

Trauma gilt nicht fürs Viertelfinale

Zugegeben: Die Bilanz in K.o.-Spielen bei großen Turnieren spricht für die Italiener. Bereits viermal musste die DFB-Elf gegen die Squadra Azzurra die Segel streichen – 1970 im WM-Halbfinale, 1982 im WM-Finale, 2006 im WM-Halbfinale und 2012 im EM-Halbfinale. Und fällt dir was auf? Richtig, im Viertelfinale standen sich die beiden Nationen noch nie gegenüber. Das Trauma ist also bedeutungslos. 2016 fängt alles bei Null an!

5

Aller guten Dinge sind 5

Anknüpfend an unsere Trauma-Widerlegung wollen wir auf eine – wie wir finden – logische Schlussfolgerung des WDR hinweisen. Diese beweist nämlich eindeutig, dass aller guten Dinge 5 sind!

6

Wieso eigentlich Trauma?

Toni Kroos und Jerome Boateng erklären im Rahmen einer Pressekonferenz einleuchtend, warum die Trauma-Diskussion völliger Quatsch ist.


Auch für Jogi Löw ist diese Debatte kalter Kaffee, er mag lieber frischen Espresso …

7

Keine Personalsorgen

Während Italy-Coach Antonio Conte auf seinen Gelb-gesperrten Mittelfeldmann Thiago Motto verzichten muss, sind bei Jogi alle Mann an Bord. Es hat sich niemand verletzt, sodass der Bundestrainer aus dem Vollen schöpfen kann.

8

Orakel glaubt an Deutschland!

Flocke aus dem Spreewelten-Bad in Lübbenau gilt als das treffsicherste Orakel dieser EM. Bisher lag der Humboldt-Pinguin bei keinem Deutschland-Spiel falsch. Auch diesmal fiel die Wahl auf die DFB-Elf. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen …

9

Wir sind amtierender Weltmeister …

Ausrufezeichen!

Wie lautet dein Tipp: Wird Deutschland den Angstgegner Italien diesmal besiegen?

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