Google-Deutschland fragt, wir antworten! Heute: Dresden

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Fabian Langkamp
21.10.2016

Dresden gilt als eine der spannendsten und schönsten Städte Deutschlands. Es ist aber auch eine Stadt, zu der es anscheinend einige offene Fragen gibt, die wir dir gerne beantworten wollen. Im Rahmen unserer Rubrik „Google-Deutschland fragt, wir antworten!“ dreht sich diesmal alles um die Stadt an der Elbe, nachdem wir zuletzt Hannover thematisierten.

Wenn du wissen möchtest, warum Dresden einst als Tal der Ahnungslosen galt und wo Wladimir Putin in Dresden wohnte, dann lass dir die häufigsten Google-Fragen zu dieser Metropole und unsere Antworten nicht entgehen.

Hier sind 7 Fragen zu Dresden, die Google-Deutschland unter den Fingernägeln brennen!

1

Warum ist der Sandstein in Dresden schwarz?

Unsere Antwort: Erstaunlich, dass sich diese Frage so viele Menschen im Zusammenhang mit Dresden stellen. In anderen großen Städten ist dieses Phänomen ebenfalls zu beobachten. Doch was heißt eigentlich Phänomen? Es ist völlig normal, dass sich Felsen oder Gebäude aus Sandstein mit den Jahren verfärben – das hat sowohl natürliche als auch anthropogene Gründe. Vielleicht sticht es in Dresden hervor, weil diese Stadt über eine hohe Dichte an besonders schönen Gebäuden (z. B. Frauenkirche) und Kirchen verfügt und das Elbsandsteingebirge vor der Haustür liegt.

2

Warum ist die Elbe in Dresden so gelbe?

Unsere Antwort: Ist sie gar nicht! Diese Frage bezieht sich auf ein sehr altes Gedicht, das den Stolz der Dresdner thematisiert:

Warum ist die Elbe in Dresden so gelbe?
Sie schämt sich zu Schanden, sie geht außer Landen.
Aus’m Lande so scheene, so niedlich und kleene.
Gleich hinter Meißen, pfui Teufel nach Preißen.

3

Warum ist Dresden berühmt?

Unsere Antwort: Es würde den Rahmen sprengen, diese Frage bis ins kleinste Detail zu beantworten. Fakt ist: Die Architektur in Dresden wird weltweit bewundert, zumal man bedenken muss, dass viele Bauwerke durch die Luftangriffe 1945 zerstört wurden. Einige blieben erhalten, andere wurden wieder aufgebaut. Die Stadt beherbergt über 50 Museen, darunter befinden sich weltberühmte Sammlungen, sowie mehr als 35 Theater und Kleinkunstbühnen. Einzigartige Bauwerke aus verschiedenen Epochen säumen die Stadt an der Elbe.

4

Warum galt Dresden als Tal der Ahnungslosen?

Unsere Antwort: Diese satirische Bezeichnung geht auf die DDR-Zeit zurück, in der unter anderem im Südosten im ehemaligen Bezirk Dresden selbst unter großem Aufwand kein „Westfernsehen“ empfangen werden konnte. Die dort lebenden Menschen galten als „Ahnungslose“, weil sie lediglich auf die zensierten DDR-Medien zurückgreifen konnten. Der Witz: „Was bedeutet ARD? Antwort: Außer Raum Dresden“ sorgte einst für einige Lacher.

5

Wo hat Putin in Dresden gewohnt?

Unsere Antwort: Kein Scherz, der heutige russische Präsident Wladimir Putin arbeitete von 1985 bis 1990 in Dresden und lebte dem Vernehmen nach in einer Villa in der Angelikastraße 4. Fußläufig ist von dort aus der Park des toskanisch-klassizistischen Schlosses Albrechtsberg erreichbar.

6

Warum Dresden DD?

Unsere Antwort: Da das „D“ bereits an Düsseldorf vergeben war, bekam Dresden nach der Wiedervereinigung das Kfz-Kennzeichen „DD“ zugeteilt. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase haben sich die Dresdner damit inzwischen arrangiert. Bester Beweis: Der Vorstoß von Peter Ramsauer (damals Bundesverkehrsminister), Städten und Gemeinden die Möglichkeit zu geben, Kfz-Kennzeichen künftig frei zu wählen, wurde abgelehnt.

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7

Warum heißt Dresden auch Elbflorenz?

Unsere Antwort: Die Gemeinsamkeiten zwischen der sächsischen Hauptstadt Dresden und der toskanischen Florenz (siehe Bild) sind kaum zu übersehen. Wenn es um die Kunstsammlungen und die Architektur geht, nehmen sich diese beiden Städte nicht viel. Das ist auch der Grund, warum Dresden seit Beginn des 19. Jahrhunderts den Spitznamen „Elbflorenz“ trägt.

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