Halbzeit-Check: 11 Beweise, dass diese EM ein Kuriositätenkabinett ist

Halbzeit-Check
Fabian Langkamp
24.06.2016

Die Vorrunde der EM 2016 ist beendet. Bevor es am Samstag mit der K.o.-Runde weitergeht, ist es an der Zeit für einen kleinen Halbzeit-Check – und zwar einen der etwas anderen Art. Statt Toren und Triumphen widmen wir uns im Folgenden den Momenten, die uns belustigt, begeistert und teils auch verstörrt haben. Von Slapstick-Einlagen der Spieler über positiv verrückte Fan-Aktionen bis hin zu Wetterkapriolen war vieles dabei, was Lust auf mehr macht.

Hier ist unser Halbzeit-Check, der beweist, dass diese EM auch ein Kuriositätenkabinett ist!

1

Boatengs Rettungsaktion

Diese Rettungsaktion hat ohne Übertreibung ihren Platz in den Geschichtsbüchern des deutschen Fußballs sicher. Jerome Boateng rettet einen Ball auf artistische Art und Weise, den er zuvor selbst in Richtung Tor katapultiert hatte. Damit avanciert Jerome zum Lieblingsnachbar aller Deutschen.

2

Stuntman Buffon

Mit 38 Jahren sollte man sich einige Aktionen besser klemmen. Doch Italien-Keeper Gianluigi Buffon ist nach dem 2:0-Sieg über Belgien so voller Adrenalin, dass er im Vollsprint aufs Tor zurennt, sich an die Latte hängt und … herunterpurzelt. Slapstick pur!

3

Der Hagel von Lyon

Die Partie Ukraine gegen Nordirland ist zwar kein fußballerischer Leckerbissen, doch der Unterhaltungswert ist riesig – dank des Wettergotts, der ordentlich Hagel auf das Stadion in Lyon herunterprasseln lässt. Die Partie muss sogar kurzzeitig unterbrochen werden.

4

Hauptsache er hat die Haare schön

Der türkische Nationalspieler Ozan Tufan macht hier alles falsch, was man nur falsch machen kann. Das Bittere: Ausgrechnet in dem Moment, in dem er sich mit der Hand durch die Haare fährt, erzielt Kroatien einen Treffer. Oh oh!

5

Reingegrätscht!

Die Schiedsrichter-Assistenten leben bei dieser EM gefährlich. Spaniens Alvaro Morata ist nicht der einzige Fußballer, der zur Grätsche ansetzt – doch er zieht es von Anfang bis Ende durch. Ist ja nichts passiert!

6

Kroatischer Fan feiert auf dem Platz

Bei Kroatiens Sieg über die Türkei bekommen die jubelnden Spieler plötzlich unerwartet Besuch. Ein Fan hat es geschafft, sich aufs Spielfeld zu schmuggeln und darf zur Belohnung Arm in Arm mit seinen Idolen feiern.

7

Erwischt!

Zurückhaltend ausgedrückt: Es gibt Spieler, die sich intensiver warmmachen als Frankreichs Moussa Sissako. Doch als ihn die Kamera ins Visier nimmt, gibt er richtig Vollgas.

8

Island ist leer

Wenn man bedenkt, dass Island etwa 330.000 Einwohner hat, ist es mehr als beachtlich, dass angeblich über 30.000 Fans die Reise nach Frankreich angetreten haben. Das wären knapp 10 Prozent der isländischen Gesamtbevölkerung! Sensationell!

9

Material ist Schweizer Käse

Immer wenn die Nati bei dieser EM aufläuft, geht etwas kaputt. Anscheinend hat dieser Ball Löcher wie ein Schweizer Käse, warum sonst geht ihm dermaßen die Luft aus?

Und auch die Trikots können dem Materialtest nicht standhalten. Insgesamt sechs Schweizer müssen gegen Frankreich ihr Jersey wechseln.

10

Die Kleinen ganz groß

Wer hätte vor der EM darauf gewettet, dass Ungarn und Island die Gruppe F vor Portugal und Österreich beenden? Zudem sorgten auch noch die Teams englischsprachigen Teams wie Wales, Nordirland oder Irland für faustdicke Überraschungen. Chapeau!

Apropos Nordirland: Natürlich darf auch der Fan-Hit dieser EM in unserem Ranking nicht fehlen. „Will Grigg’s on fire …“

11

Der beste Riecher der EM

Hierzu wurde bereits alles gesagt und geschrieben, und dennoch gehört Jogi mit dieser Aktion ganz klar in das Kuriositätenkabinett der EM 2016 …

Kurios oder grandios: Wie fällt dein EM-Zwischenfazit aus?

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