Hoch- und Tiefdruckgebiete: So wirst du Wetterpate!

Wetterpate
© depositphotos/oconner

Momentan deutet vieles darauf hin, dass uns Hoch Gerd eine sommerliche Woche beschert, während sich Tief Irmtraud in weiten Teilen unseres Landes kaum durchsetzen dürfte. So weit, so gut: Doch hast du dich schonmal gefragt, wie die Namen für Hoch- bzw. Tiefdruckgebiete überhaupt entstehen? Die Antwort ist verblüffend: Jeder kann nämlich Wetterpate werden!

Bereits seit dem Jahr 1954 ist das Institut für Meteorologie der FU Berlin für die Namentaufe von Druckgebilden verantwortlich. Diese Namen werden bekanntlich von den Medien übernommen und veröffentlicht. Wenn du mit deinem Vornamen auch einmal auf einer Wetterkarte im Fernsehen oder in der Zeitung erscheinen möchtest, verraten wir dir jetzt, wie es geht.

Wetterpate werden!

Der 7. September ist als Starttermin für die Vergabe von Patenschaften für das Jahr 2017 auserkoren wurden. Möchtest du Wetterpate werden, findest du auf der Webseite des Instituts für Meteorologie die entsprechenden Antragsformulare, die dann einfach per E‑Mail, Post oder Fax zurückgeschickt werden müssen. Wählen kannst du zwischen Hochdruck- und Tiefdruckgebieten, wobei es eines zu bedenken gilt. In geraden Jahren tragen die Hochdruckgebiete männliche und die Tiefdruckgebiete weibliche Namen. Dementsprechend ist es in ungeraden Jahren genau umgekehrt.

Hochs sind teurer als Tiefs

Pro Jahr gibt es verschiedene Durchläufe, die jeweils von A bis Z durchgeführt werden. Aktuell befinden wir uns im 4. Durchlauf des Jahres 2016, den bisher die Tiefdruckgebiete Arvenn, Brigitte, Christiane, Dagmar, Ella, Finni, Greta, Hildegund und Irmtraud prägten. Hingegen konnte man zuletzt auf schönes Wetter hoffen, wenn die Namen Axel, Burkhard, Carl, Daniel, Egbert (über den 2GLORY bereits berichtete), Fatih und Gerd auf der Wetterkarte erschienen. Pro Jahr werden übrigens 50 bis 60 Hochs und etwa 150 Tiefs getauft. Wer sich als Pate für ein Hochdruckgebiet bewerben möchte, muss in der Regel etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Grundpreis im Direkterwerb liegt bei 299 Euro, ein Tief kannst du dir bereits für 199 Euro gönnen – zuzüglich der Beschimpfungen deiner Mitmenschen, falls sich das Tief mit deinem Namen durchsetzt.

Weiterlesen

Mehr als nur Kellerersatz? Warum Self-Storage für Gründer und Kreative ideal ist

Mehr als nur Kellerersatz? Warum Self-Storage für Gründer und Kreative ideal ist

Self-Storage hat sich längst vom verstaubten Image des Möbelkellers verabschiedet. Heute nutzen Start-ups die flexiblen Räume als kosteneffiziente Alternative zum teuren Gewerbeobjekt. Gerade in der Gründungsphase, wenn Kapital knapp und Flexibilität gefragt ist, bieten moderne Lagereinheiten genau den Spielraum, den junge Unternehmen brauchen. Die Möglichkeit, ohne langfristige Bindung und hohe

Von 2GLORY Redaktion
Immobilie an die Kinder übertragen? Diese 3 Fehler kosten dich ein Vermögen

Immobilie an die Kinder übertragen? Diese 3 Fehler kosten dich ein Vermögen

Viele Immobilienbesitzer wissen nicht, dass bei Schenkungen eine zehnjährige Sperrfrist gilt. Innerhalb dieser Zeit werden alle Schenkungen für die Erbschaftssteuer zusammengerechnet. Wer heute sein Haus überträgt und innerhalb der nächsten zehn Jahre verstirbt, löst möglicherweise hohe Steuerzahlungen aus. Die Freibeträge von 400.000 Euro pro Kind erscheinen großzügig, doch bei

Von 2GLORY Redaktion