Kinderschokolade: Pegida hetzt – und das Netz zeigt den Mittelfinger

Kinderschokolade
Thorsten Kolsch
26.05.2016

Pegida & Co. haben ein neues Hassobjekt gefunden: die Kinderschokolade. Ja, richtig gelesen. Hintergrund: Ferrero druckt aktuell die Kinderfotos von DFB-Spielern auf den Verpackungen. Natürlich auch die von Spielern mit Migrationshintergrund, Boateng und Gündoğan etwa. Das finden Rassisten gar nicht gut…

Ein Dunkelhäutiger auf unserer Kinderschokolade? Das geht nun wirklich nicht. Was unsere Rassisten allerdings nicht ahnen konnten: Im Netz formiert sich Widerstand gegen die absurde Hetze, was dem Ferrero-Konzern durchaus schmecken dürfte. Immerhin gehört #Kinderschokolade inzwischen zu den Twitter-Trends. Und so fing alles an:

Die Facebook-Gruppe „Pegida BW – Bodensee“ veröffentlichte Bilder der Kinderschokoladen-Schachteln und dazu der Kommentar: „Vor Nichts wird Halt gemacht. Gibts die echt so zu kaufen? oder ist das ein Scherz?“ Ein Sturm der Entrüstung von Pegida-Anhängern folgte. Inzwischen ist die Facebook-Gruppe nicht mehr aufrufbar. Das Netz hingegen hat wiedermal schnell geschaltet und liefert derzeit unter den Hashtags #Kinderschokolade und #cutesolidarity eine Solidaritätsbekundung nach der anderen.

Hier sind die besten kreativen Einfälle gegen das Kinderschokoladen-Gate der Pegida:

Der DFB bringt es auf den Punkt, mehr ist dem nicht hinzuzufügen: 

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