Lebens-ABC: Was bringt es, proaktiv zu sein

proaktiv
© Amaury Salas / Unsplash
Soeren Janssen
11.12.2019

Proaktiv zu sein ist für manche Menschen unbequem, lästig oder anstrengend. Andere dagegen lieben es, ihren Alltag und ihre Freizeit so proaktiv zu gestalten, dass sie regelrecht Schöpfer oder Schöpferin ihres eigenen Lebens sind. Hier im Lebens-ABC lest ihr alle Vorteile zu diesem Thema.

Proaktiv als Angestellter

Wenn du mit einer proaktiven, vorausschauenden Haltung ins Büro gehst, hast du mehr davon. Klar, du ziehst bewusst oder auch unbewusst etwas mehr Verantwortung in deinen jeweiligen Bereich, jedoch zahlt sich das aus. Chef oder Chefin werden es dir danken. Die Beförderung oder zumindest eine Gehaltserhöhung erntest du umso schneller. Nicht jeder möchte eine gewisse Macht an sich nehmen und proaktiv handeln. Das ist auch gar nicht gefragt. Du kannst dich auch vorausschauend verhalten, ohne dabei zu sehr in den Vordergrund zu treten. Probiere es doch einfach einmal aus und beobachte, wie Kollegen oder Chef darauf reagieren. Melde dich freiwillig für eine Arbeit, die keiner so gerne machen will. Oder führe freiwillig gerne Protokoll. Oder lass dich freiwillig fürs Komitee der Weihnachts- oder Firmenfeier aufstellen. Du kommst dadurch automatisch in eine neue Situation. Kollegen und Mitarbeiter werden dich bewundern. Denn nicht jeder mag es, proaktiv zu leben.

Das Steuerrad zum Erfolg gehört dir

Wenn du für dich beschlossen hast, eher proaktiv durchs Leben zu gehen, handelst du nach einem der 7 Wege zur Effektivität. Diese hat Steve Covey aufgestellt. Und sein gleichnamiges Buch ist mittlerweile ein weltweiter Millionen-Bestseller. Danach gehört das Steuerrad zum Erfolg künftig dir: Durch proaktives Handeln und Arbeiten steuerst du schneller auf deinen persönlichen und beruflichen Erfolg zu als wenn du „bewohnermäßig“ durchs Leben gehst. Miesepetrige, schlecht gelaunte Zeitgenossen benötigen wesentlich länger, um berufliche und private Meilensteine des Erfolges zu erreichen. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Selbst wenn du ungern derjenige oder diejenige bist, die das „Steuer des Lebens“ oder des Alltags gerne in die Hand nimmt, sieh es doch einmal so: Du steuerst für dich selbst durch dein Karrieremeer oder über den privaten Beziehungsozean. Wenn du selber am Steuer stehst, tust du etwas nur für dich selbst.

Der Schöpfer-Modus ist wichtig

Um kontinuierlich proaktiv durchs Leben zu gehen, ist der permanente Schöpfer-Modus wichtig. Das bedeutet, du solltest offen sein, zu jeder Zeit und an jedem Tag schöpferisch tätig zu sein. Egal ob als Angestellter, Selbständiger, Schüler oder Rentner. Wenn du dir bewusst bist, dass du selber schöpferisch tätig sein kannst, funktioniert es mit dem proaktiv sein umso leichter. Das ist letzten Endes eine bewusste Entscheidung, die du durch eine ordentliche Portion Achtsamkeit gut fällen kannst. Solltest du eher „im außen“ leben und gewisse Faktoren wie Selbstschutzstrategien, also betäubungsähnliche Zustände (übermäßiges Feiern, Alkohol, Shoppen, diverse Ablenkungen) den Vortritt lässt, dauert es länger, bis du proaktiv durchstarten kannst. Oder es gelingt dir gar nicht. Auch diesen Fall kannst du mit Persönlichkeitsentwicklung und Selbstreflexion selbständig und schöpferisch umwandeln. Ich wünsche dir eine proaktive Weihnachtszeit und durch Eigeninitiative geprägte Festtage.

Über den Autor

 Soeren Janssen ist Experte für Motivation und Persönlichkeitsentwicklung. Sowie Life- & Business-Coach. Mit dem Lebens-ABC stellt er interessante Punkte vor,  die in seinen Coachings immer wieder thematisiert werden. Der Wahlberliner arbeitet mit kreativen Methoden und ist über www.soerenjanssen.com zu erreichen.

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