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Twitter-Sensation: Obama folgt Fußballklub Darmstadt 98

Fabian Langkamp
20.02.2017

Solch schöne Geschichten hat nur das Netz zu bieten: Wer hätte gedacht, dass Barack Obama Darmstadt 98 bei Twitter folgt? Niemand – und dennoch ist es wahr. Mit den Worten „See you at the Bölle” hat der angeschlagene Bundesligist dem Ex-US-Präsidenten nun eine Einladung für einen Stadionbesuch zukommen lassen.

Der SV Darmstadt 98 ist ein deutscher Traditionsverein, der in der Bundesliga für jede Menge Spaß sorgt. Das mag der BVB vielleicht anders sehen (Dortmund verlor am 20. Spieltag mit 1:2), doch der Klub verbreitet eine Art gelebte Fußballnostalgie im Oberhaus. Doch als internationales Aushängeschild sind die Lilien nicht unbedingt bekannt. Der Tabellenletzte kämpft verbissen um den Klassenerhalt – im legendären Stadion am Böllenfalltor, das den modernen Ansprüchen der heutigen Zeit jedoch nicht entspricht.

Weiß der Ex-Präsident überhaupt von seinem Glück?

Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – hat Barack Obama Darmstadt 98 in sein Herz geschlossen. Wobei niemand mit Sicherheit sagen kann, warum er dem Klub via Twitter folgt und ob er überhaupt weiß, dass er dies tut. Wie auch immer: Bei dem hessischen Verein hat die Nachricht für Begeisterung gesorgt. Wie besonders dieser Verein ist, zeigt auch folgende Geste: Im vergangenen Jahr wurde das Stadion nach dem Kult-Fan Johnny Heimes umbenannt, der viel zu früh an Krebs verstorben war (2GLORY berichtete).

Wird Obama Darmstadt 98 tatsächlich besuchen?

98-Kicker Terrence Boyd, seines Zeichens Landsmann des Ex-US-Präsidenten, hat sich bereits zu Wort gemeldet und ausrichten lassen, dass das Obama-Trikot zur Abholung bereit liegt. „Lieber Barack Obama, wir haben gehört, dass Sie uns als einzigen europäischen Klub bei Twitter folgen. Für uns bei Darmstadt 98 ist das natürlich eine große Ehre. Da Sie jetzt ein wenig mehr Zeit haben, würden wir Sie gerne zu einem Spiel ans Böllenfalltor einladen. Das passende Trikot haben wir auch schon bereitgestellt”, lautet Boyds Post. Na, dann: See you at the Bölle, Mr. President!

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