Ich sehe rot. Nicht. Ein Liebesbrief an Periodenunterwäsche

Periodenunterwäsche von femtis
© Unsplash / Timothy Meinberg

Ich habe meine Periode, und welche Superkraft hast du? Was für viele Menschen vielleicht komisch klingen mag, meine ich tatsächlich so, wie ich es sage. Denn im Laufe der vergangenen Jahre habe ich gelernt, meine Periode als etwas Tolles und nicht als etwas Belastendes anzusehen. Und wo eine Superkraft im Einsatz ist, muss auch ein Superhelden-Outfit her – zu gut, dass es Periodenunterwäsche gibt…

Binden und Tampons gibt es inzwischen in so vielen unterschiedlichen Größen und Stärken, dass man fast den Überblick verliert. Die Perioden-Industrie boomt und das ist grundsätzlich auch gut so. Warum sollte auch aus dem Natürlichsten der Welt ein Tabuthema gemacht werden? Demnach finde ich es natürlich super, dass Menstruationsartikel in Drogeriemärkten ganze Regale einnehmen. Doch am Ende des Tages, oder besser, am Ende der Tage, teilen sich all diese Artikel ein großes Problem: eine ungeheure Müllproduktion.

Wir müssen kein Mathe-Ass sein, um zu überschlagen, wie viel Müll wir durch unsere Regel im Laufe unseres Lebens produzieren und ehrlich gesagt ist das alles andere als cool. Produkte wie Menstruationstassen wirken dem Müllthema auf clevere Weise entgegen, doch allem Hype zum Trotz: Ich kann mit den Dingern nichts anfangen und ich bin mir sicher, dass ich damit nicht alleine dastehe. Was also tun, wenn man einerseits Müll vermeiden, aber nicht unbedingt dem Free Bleeding-Trend folgen möchte?

Periodenunterwäsche von femtis

Kampf dem Müllverbrauch mit Periodenunterwäsche

Periodenunterwäsche lautet das Zauberwort und wer sich an dieser Stelle Omi-Schlüppis im Windel-Style vorstellt, irrt gewaltig. Auf den ersten Blick sind die Perioden-Slips von femtis nämlich von regulären Slips nicht zu unterscheiden. Ob mit Spitzen-Details, als String-Tanga oder im angesagten Brasil-Schnitt – die Windel-Assoziation darf direkt ad acta gelegt werden. Beim Anfassen der Wäsche wird dann deutlich: Die Slips können Flüssigkeit aufnehmen. Bedeutet: Wir ersetzen Tampons, Binden und Co. durch einen Slip, der nach dem Tragen gewaschen und wiederverwendet werden kann. Kurzum: Wir gehen sicher durch unsere Tage, reduzieren unseren Müll auf lange Sicht um ein Vielfaches und haben endlich den perfekten Superhelden-Look für unsere monatlich eintretende Superkraft gefunden.

Spiel, Satz und Sieg für Periodenunterwäsche

Was also nach einer Win-Win-Situation klingt, ist auch eine, denn jetzt mal ehrlich: Tampons, Binden und Co. sind und bleiben Fremdkörper – und das alleine reicht meiner Meinung nach schon als Argument, sie nicht zu verwenden! Und wo wir gerade so ehrlich reden: Jede von uns kennt doch sicher das Gefühl, wenn die Binde verrutscht ist oder der Tampon dringend gewechselt werden muss. Muss das sein? Nein! Denn auch während unserer Tage sollen wir uns frei und ungehemmt fühlen und nicht in Panik ausbrechen müssen, wenn in der Handtasche kein Tampon mehr zu finden ist.

Somit kann ich an dieser Stelle abschließend nur eines sagen: Liebe Periodenunterwäsche: danke, dass es dich gibt!

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