Thomas Hitzlsperger erklärt, warum schwule Fußballer über ihre Sexualität reden sollten

Josefine Rose
10.03.2017

„Ich wünschte, es wäre kein Problem” – diese Bilanz zog Ex-Fußballnationalspieler 34‑J vor einigen Tagen bei einer Konferenz des Fußball-Weltverbandes Fifa zum Thema Gleichberechtigung, bei der er mit einer ehrlichen Rede beeindruckte. Während einer Podiumsdiskussion sprach er offen darüber, warum es schwule Fußballer auch in der heutigen Zeit schwer haben.

Champions-Sieger Clarence Seedorf sollte es sein, der Hitzlsperger gezielt auf seine sexuelle Orientierung ansprach, worauf der 34-Jährige besonnen erklärte, es sein enorm wichtig, über diese zu sprechen: „Fußballer haben eine Vorbildfunktion. Es gibt sehr viele Menschen, die Probleme mit ihrer eigenen Sexualität haben. Wenn Vorbilder aufstehen und offen darüber reden, können sie etwas ändern.”

Warum schwule Fußballer über ihre Orientierung sprechen sollten

Hitzlsperger, der sich 2013 nach Beendigung seiner Profikarriere als homosexuell outete, sprach sich ganz klar dafür aus, dass die Sexualität eines Menschen kein Tabuthema mehr sein sollte, stellte jedoch mit Bedauern fest, dass das leider einfacher gesagt, als getan ist: „Die Leute sagen natürlich, dass es kein Problem sein sollte. Ich wünschte, es wäre kein Problem. Aber es ist immer noch eines. Und solange das der Fall ist, müssen Leute aufstehen und sagen, dass sie schwul sind und andere damit ermutigen!”

Sieh dir hier die ehrlichen und klugen Worte von Thomas Hitzlsperger an:

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