Warum wir stolz sein müssen, in der Zeit von Muhammad Ali gelebt zu haben!

Muhammad Ali
© picture alliance / dpa
Fabian Langkamp
17.01.2017

Am heutigen Dienstag hätte die größte Legende, die der Boxsport je hervorgebracht hat, seinen 75. Geburtstag gefeiert. Am 3. Juni 2016 verstarb mit Muhammad Ali eine der größten Persönlichkeiten unserer Zeit. Cassius Clay, wie Ali mit bürgerlichem Namen hieß, kämpfte nicht nur gegen andere Athleten, sondern auch wie kaum ein Zweiter für Menschenrechte.

Der Mann, der die Boxwelt revolutionierte, konvertierte 1965 zum Islam. Damals sorgte Alis Alleingang für einen Aufschrei in den USA. Heute gilt er als Vorbild ganzer Generationen, wie die folgenden Impressionen aus dem Leben Muhammad Alis zeigen. In den vergangenen Jahren von seiner Parkinson-Erkrankung gezeichnet, zeigen wir die Ikone anlässlich des 75. Geburtstags so, wie sie Millionen Menschen in Erinnerung behalten werden.

Diese 8 Impressionen müssen uns stolz machen, in der Zeit des großen Muhammad Ali gelebt zu haben!

1

Sprachrohr gegen Fremdenhass

Muhammad Ali nutzte seine Popularität, um öffentlich gegen Fremdenfeindlichkeit vorzugehen. Er ließ sich von niemandem einschüchtern. „Leute aufgrund Ihrer Hautfarbe zu hassen, ist falsch. Und es ist egal, welche Farbe hasst. Es ist grundsätzlich falsch.“

2

Ali, der Menschenfreund

Ob als aktiver Sportler oder in der Zeit nach seiner Karriere: Muhammad Ali unterstützte arme und ausgebeutete Menschen, wo er nur konnte. Besonders Kinder lagen der Legende sehr am Herzen.

„Love is the net where hearts are caught like fish.” #MuhammadAli

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3

Der erste WM-Titel

Trotz all seiner politischen und sozialen Vermächtnisse bleibt Ali in erster Linie als erfolgreicher Boxer in Erinnerung. 1964, damals noch als Cassius Clay, erkämpfte er sich gegen Sonny Liston seinen ersten WM-Titel — gefolgt von den Worten „Ich habe die Welt erschüttert.” Drei Jahre später wurde ihm der Titel wegen seiner Wehrdienstverweigerung aberkannt.

Still the Heavyweight Champion of the World: Muhammad Ali! Today in 1965 #SonnyListon was stopped in one.

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4

Bekennender Pazifist

Noch Jahrzehnte nach seiner Weigerung, für die USA in den Vietnam-Krieg zu ziehen, feiern ihn die Menschen weltweit als vorbildlichen Pazifisten. Damals begründete er seine Entscheidung wie folgt: „Nein, ich werde nicht 10.000 Meilen von zu Hause entfernt helfen, eine andere arme Nation zu ermorden und niederzubrennen, nur um die Vorherrschaft weißer Sklavenherren über die dunkleren Völker der Welt sichern zu helfen.“

5

Rumble in the Jungle

1974 fand in Kinshasa ein legendärer Kampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman statt, der als „Rumble in the Jungle” in die Geschichte einging. Foreman galt als Favorit, doch Ali strafte seine Kritiker Lügen und sollte mit seiner Kampfansage „Nicht nur George Foreman wird fallen, Berge werden einstürzen” Recht behalten.

6

Thrilla in Manila

Ein Jahr nach „Rumble in the Jungle” trat Muhamed Ali im „Thrilla in Manila” gegen Joe Frazier an. Es sollte einer der besten Schwergewichtskämpfe aller Zeiten werden. Im Verlauf des Fights musste der sichtlich angeschlagene Frazier aufgeben, auch Ali erlitt bei 40 °C Hitze auf den Philippinen einen Kreislaufzusammenbruch.

7

Mehrfacher Vater

Viermal war Muhammad Ali verheiratet, aus diesen Ehen gingen acht Kinder hervor. Zudem adoptierte er einen weiteren Sohn. Die Kinder waren sein ganzer Stolz. Laila Ali trat in die Fußstapfen ihres Vaters und gehört zu den ersten Profi-Boxerinnen überhaupt.

8

„The World’s Greatest”

Dass er wirklich der Größte war, zeigte eindrucksvoll der Film „Ali” aus dem Jahre 2001. Der Hauptdarsteller Will Smith wurde mit einer Oscar-Nominierung belohnt und R. Kelly landete mit „The World’s Greatest” einen Mega-Hit.

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