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Nur die Harten … Die 7 legendärsten Wrestlemania-Stars

Wrestlemania
© picture alliance / AP Photo
Henning Sonnenschein
09.04.2018

Was genau die finsteren Wrestlemania-Muskelpakete mit Gartenarbeit am Hut haben, haben wir euch nicht verraten. Dass sich einige von ihnen aber schon verdammt früh unter der Erde wiedergefunden haben, ist jedoch kein Geheimnis. Andere haben es zu veritablen Zweitkarrieren geschafft – oder es zumindest versucht. Kennen und lieben tun wir Undertaker, Hulk Hogan und Konsorten aber für die brutal gute Show, die sie in den 80ern und 90ern auch auf deutsche TV-Bildschirme gezaubert haben …

Eine der wirklich faszinierenden Dinge an der Wrestlemania-Action ist, dass ein beachtliches Alter (sofern es denn erreicht wird) kein Hinderungsgrund ist, dem trotz des Schwerpunkts auf Show versammt hohen sportlichen Anspruch gerecht zu werden. Und genau deshalb kennen auch viele Wrestling-Fans die Helden von damals noch, zu deren Hochzeiten sie vielleicht gerade einmal geboren waren – wenn überhaupt.

Was also treibt die alte Wrestlemania-Garde im zweiten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends?

1

Hulk Hogan

Er ist der ohne Zweifel bekannteste Wrestler aller Zeiten. TV- und Filmauftritte begleiteten seine Karriere fast vom Start weg, sodass er es zu einer absoluten Kunstfigur gebracht hat. Sein letztes Wrestlemania-Comeback nahm ein jähes Ende, nach rassistischen Äußerungen. Dass es dadurch schwer mit neuen Jobs wird, kann er woh verschmerzen: Alleine der Prozess um ein Sex-Video brachte im 2012 einen dreisstelligen Millionenbetrag …

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2

The Undertaker

Der „Totengräber“ steht Hogan in Sachen Kultfaktor kaum nach – auch deshalb, weil er im krassen Gegensatz nicht überall zu sehen war, sondern sein extrem düsteres Dasein immer geheimnisumwittert war. Gerüchte um seinen Tod gab es häufiger als Filmauftritte – besonders gehaltvoll war beides nicht. Dafür kehrte er immer wieder erfolgreich zurück in den Ring, sein letzter Rücktritt datiert von 2017 – 2018 feierte er schon seine nächste Auferstehung.

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3

Ric Flair

Wenn Hulk Hogan eine Comicfigur und der Undertaker das Böse verkörperten, war er damals der schnieke Edel-Wrestler. Damit wurde er zu einem absoluten Fan-Liebling. Mit 69 ist er auch einer der ältesten Wrestler – um so erstaunlicher, dass er auch in den letzten Jahren immer noch bei Wrestlemania-Veranstaltungen in den Ring stieg. Seine Rente dürfte er allemal sicher haben …

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4

Bret Hart

Er gehört ohne Zweifel auch in die erste Reihe der Wrestlemania-Altstars – und doch unterscheidet ihn einiges von den Kollegen: Er ist Kanadier, und anders als viele US-Kollegen beschränkte er sich auf ein vergleichsweise sportlich-schlichtes Image. Vielleicht, weil er einst als Ringer begann? Auch einige Schicksalsschläge prägten ihn: Einer seiner Brüder starb bei einem Wrestling-Unfall, er selbst erlitt 2002 einen Fahrradunfall sowie einen Schlaganfall, und 2016 gab er bekannt, an Prostatakrebs erkrankt zu sein.

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5

Randy Savage

Sein Kampfname war „Macho Man“ – und scheinbar repräsentierte man das zu seiner Hochzeit mit eher bedenklichen Raubkatzenfell-Imitaten. Aber auch das verhinderte nicht diverse Film-Auftritte, unter anderem als „Bonesaw“ in Spider Man. Meistens spielte er jedoch in TV-Serien das, was er am glaubwürdigsten konnte: sich selbst. 2011 erlitt er am Steuer seines Autos einen Herzinfarkt, raste gegen einen Baum und starb.

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6

The British Bulldog

Er war ohne Frage eine der markantesten Typen im Wrestlemania-Kosmos: nicht nur wegen seiner britischen Herkunft, sondern auch, weil er diese mit seinem Union-Jack-Kostüm offensiv zur Schau trug ud mit seinen Rastazöpfen auch sonst auf der Masse stach. Beste Voraussetzungen also, um ebenfalls bis zur Rente in den Ring zu steigen – wäre nicht recht früh einiges schief gelaufen. Bulldog erlitt im Kampf eine schwere Rückenverletzung, wurde in der Folge tablettensüchtig, wurde gekündigt und auch noch von seiner Frau verlassen. Trauriger Höhepunkt war 2002 sein tödlicher Herzinfarkt mit nur 39 Jahren – wohl als Folge von jahrelangem Anabolikamissbrauch.

7

Dwayne Johnson

Dwayne ist eine Ecke jünger als die Nachbarn aus dieser Liste – aber nicht zuletzt wegen seiner krassen Filmkarriere (unter anderem Fast & Fourious) ist er auch schon ein absoluter Kultstar. Und seine relative Jugend lässt ihn auch nach der Wrestlemania-Karriere sehr ambitionierte Pläne schmieden: Er zieht in Erwägung, als US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump herauszufordern – für welche Partei, weiß er selbst noch nicht …

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