Zeitumstellung: Warum sie langweilig ist und blöd macht

Olivia Alferov
25.03.2018

Die Zeitumstellung gibt es in Deutschland zwei Mal im Jahr. Zwei Mal im Jahr also wird diskutiert, dass man es endlich abschaffen sollte. Es ist anstrengend, es wird im Winter früher dunkel und überhaupt sehen viele nicht den Sinn dahinter. 

An sich ist dieses Thema aber ziemlich langweilig, da es sich ständig wiederholt. Es passiert nichts neues oder aufregendes.

Aber Gott sei Dank gibt es das Internet und Twitter. Plötzlich werden die alten Kalauer („Wo ist die Wohnzimmeruhr?!” — „Ich hab sie umgestellt”) überschattet von neuen Ideen und ulkigen Kommentaren.

Wie kann man denn besser den Sommer verabschieden, als mit ein paar AFD-Witzen?

Die Zeitumstellung kommt einem vor wie ein Mini-Jetlag.

Es muss ja nicht immer political correct sein! Aber seien wir mal ehrlich, es ist ein nerviges und leidiges Thema! Man verliert seinen Schlafrhythmus, ist ständig müde und es kommt einem vor wie ein Mini-Jetlag.

1980 hat man die Zeitumstellung eingeführt um Energie für die Beleuchtung zu sparen. Leider hat sich jetzt herausgestellt, dass man nur 0,8 Prozent spart. Der gesamten nationale Stromverbrauch spart gerade mal 0,2 Prozent Energie.

Noch dazu braucht man keine wissenschaftlichen Studien, die es aber natürlich schon längst gibt, um zu merken, dass der menschliche Biorhythmus Anpassungsschwierigkeiten hat.

Dennoch wird es wohl noch eine Weile dauern, bis wir die Zeitumstellung offiziell abschaffen. Bis dahin können wir weiterhin fasziniert sein, über unsere Fähigkeit mit der „Zeit zu spielen”.

Passend zum Thema