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Klares Statement: Andreas Gabalier mischt bei Kopftuch-Debatte mit

Josefine Rose
03.05.2017

Ring frei für die nächste Runde: In Österreich sorgte in den vergangenen Tagen ein Aufruf des Präsidenten Alexander Van der Bellen für Aufruhr. Der Grund? Frauen, die ein Kopftuch tragen, würden in Österreich so diskriminiert, dass der neue Präsident überlege, ob man nicht einfach alle österreichischen Frauen dazu aufrufen sollte, ebanfalls ein Kopftuch zu tragen – aus Solidarität! Für diesen Vorschlag musste der 73-Jährige eine Menge Kritik einstecken, nicht nut von rechtspopulistischer Seite, sondern auch von muslimischen Frauenrechtlerinnen. Nun meldet sich auch der österreichische „Volks-Rock’n’Roller” Andreas Gabalier zu Wort, der auf ganz besondere Weise reagiert: mit Provokation!

Die Aussage Van der Bellens war die Antwort auf die Frage, wie er sich gegen vorangegangene Übergriffe auf muslimische Frauen mit Kopftuch positionieren werde. Dennoch sorgte seine Positionierung für harte Kritik von allen Seiten. Diese wird nun von Gabalier weiter angeheizt, denn in seinem jüngsten Facebook-Post zeigt der Sänger ein Foto von sich mit Kopftuch.

Darum trägt Andreas Gabalier Kopftuch

„Dear Mr. President” lauten die ersten Worte des Beitrags. Ermutigt durch die Präsidenten-Forderung habe er sich nun ein Kopftuch aufgesetzt, natürlich aus Solidarität, so Gabalier. Weiter schreibt er: „In weiser Voraussicht auf das noch folgende Alkoholverbot aus Solidarität jenen Religionen gegenüber in denen man keinen Alkohol trinkt, habe ich heute schon einmal damit begonnen mein Verdauungsschnapserl nach meinem geliebten Schweinsbraten gegen ein Stamperl steirisches Kernöl zu ersetzen!” Mit diesem provokanten Post zielt Gabalier auf die Äußerung des Präsidenten und erntet dafür auf seinem Facebook-Auftritt Lob – aber auch Kritik sowie den Vorwurf, nationalistisch zu sein, was der Sänger aber vehement bestreitet. Vielmehr sei seine Kopftuch-Darstellung nicht rassistisch, sondern satirisch gemeint …

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