Auf den Tisch hauen für Hebammen: Weil es so nicht weitergehen kann!

Auf den Tisch hauen für Hebammen
© depositphotos/EdithRum
Josefine Rose
07.07.2017

Hebamme – für viele ein Traumberuf. Doch für viele ist dieser Beruf zum Alptraum geworden. Warum? Hebammen müssen, um ihren Beruf ausüben zu können, Versicherungen abschließen, die so hohe Beiträge fordern, dass viele von ihnen sich diese nicht leisten können. Die Folge? Es gibt immer weniger Hebammen! Mit der neuen Aktion Auf den Tisch hauen für Hebammen soll auf diesen Missstand aufmerksam gemacht werden – und dafür wird so richtig auf den Tisch gehauen!

In der WDR-Sendung Kölner Treff nahm die Aktion mit Hannelore Hoger und Sonja Liggett-Igelmund ihren Anfang. Darin wurde für die Hebammen auf den Tisch gehauen – einen besseren Auftakt für eine deutschlandweite Aktion kann es kaum geben!

Auf den Tisch hauen für Hebammen: Frauen und Männer ballen die Faust!

Der Rückgang der Hebammen bringt nicht nur werdende Mütter auf die Palme. Auch Nicht-Mütter und Männer ballen ganz klar die Faust und hauen auf den Tisch für die unentbehrliche Leistung von Geburtshelferinnen! Die Parolen sind klar: Es kann nicht sein, dass Frauen Angst haben müssen, keine Hebamme zu finden! Es kann nicht sein, dass Frauen eine Geburt alleine durchstehen müssen! Es kann nicht sein, dass ein reiches Land wie Deutschland keine Möglichkeiten für den Erhalt von Hebammen liefert! Unter dem Hashtag #aufdentiscchhauenfuerhebammen werden nun von Männern, Müttern, Nicht-Müttern und Hebammen Videos hochgeladen, in denen der Unmut über die herrschende Situation ganz klar ausgesprochen wird – und dabei wird natürlich auf den Tisch gehauen!

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