Warum diese französische Afropop-Künstlerin für Empowerment steht

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aya nakamura empowerment
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Sascha Falkner | Sponsored by Warner Music Germany
26.10.2020

Die New York Times hat sie 2019 als „Eine der wichtigsten Künstlerinnen Europas — musikalisch wie auch gesellschaftlich” porträtiert: Aya Nakamura. Die französische Afropop-Künstlerin hat das geschafft, wovon viele nur träumen, den Aufstieg zum Superstar. Dass Aya für Empowerment steht liegt nicht nur allein am Megaerfolg ihrer Musik, sondern auch an ihren kulturellen Wurzeln, die einen wichtigen Einfluss auf ihre Songs haben, und an ihrer eigenen Unabhängigkeit von der Meinung anderer…

Eine im westafrikanischen Mali geborene Musikerin mit japanischem (Künstler-)Namen, die französischsprachigen Afropop macht — das ist Aya Namakura als Kurzversion. Klingt ziemlich Multikulti, ist es auch. Und genau das macht den Erfolg dieser Künstlerin aus. Als Kind wanderte sie mit ihren Eltern und vier jüngeren Geschwistern nach Paris aus. Dort studierte sie später Mode, doch ihr Herz schlug immer für die Musik. Nicht verwunderlich, zumal ihre Eltern Griots sind und ihr damit eine Vorliebe für Gesang und Poesie quasi in die Wiege gelegt wurde.

Das Empowerment der Aya Nakamura: Wenn Musik und kulturelle Wurzeln aufeinandertreffen

Aya Nakamura ist stolz auf ihre afrikanischen Wurzeln und die musikalische Kultur ihres Landes und repräsentiert als Tochter von Immigranten aus Mali nicht nur Female Empowerment sondern auch Cultural Empowerment. Der Begriff Empowerment steht für die Förderung von Autonomie und Selbstbestimmung innerhalb einer Gesellschaft oder Gruppe und ermutigt diese, ihre Interessen eigenmächtig zu vertreten und Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung wahrzunehmen. Nakamura selbst sagte in einem Interview mit der britischen Zeitung The Guardian, dass sie sehr stolz darauf sei, schwarze Frauen in Frankreich zu repräsentieren.

Aber damit hört es noch lange nicht auf: Sie ist als erfolgreiche Künstlerin nicht nur ein Vorbild für Frauen, sondern vertritt auch die afrikanische Kultur und Gesellschaft und fördert obendrauf die Beliebtheit des französischsprachigen Afropops außerhalb Frankreichs. Letzteres sogar ziemlich erfolgreich, denn ihr Hit Djadja (2018) schaffte es als erster French Song nach Alors en danse (2009) von Stromae an die Spitze der Charts in den Niederlanden. Der Song Jolie nana (2020) schafften es in die Top 5 in Spanien und der Schweiz. Und auch bei uns in Deutschland ist Aya Nakamura mit über 158 Millionen Streams die erfolgreichste Musikerin aus Frankreich. 

Vom Streaming-Star zum Superstar

Schon direkt zu Beginn ihrer Karriere bewies sie, wie Empowerment aussieht. Denn: Selbst ist die Frau! Zuerst publizierte Aya ihre Musik selbst online und veröffentlichte 2014 ihre erste Single Karma auf Facebook. Sie gewann immer mehr Follower und auch Produzenten wurden auf die junge Newcomerin aufmerksam. 2016 landete Nakamura dann einen Plattenvertrag bei einem Label von Warner Music France. Damit war bereits das erste Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte geschrieben, viele weitere folgten.

Ihren ersten Nummer-Eins-Hit in Frankreich landete Aya 2018 mit Djadja - eine Hymne über Female Empowerment, in der sie ganz á la J.Lo den Männern dieser Welt sagte: Ich bin nicht deine Mutter! Das Musikvideo zum nächsten Hit Pookie war 2019 das meist gestreamte Video in Frankreich und hat bis heute über 250 Millionen Klicks auf YouTube erzielt. Damit liegt sie auf einer Augenhöhe mit weiteren Empowerment-Ikonen wie Beyoncé oder Lady Gaga.

Im Juli 2020 landete sie mit Jolie Nana ihren nächsten Nummer-Eins-Song in Frankreich. Jetzt meldet sie sich direkt mit dem nächsten Track Doudou aus ihrem für den 13. November 2020 angekündigten Album AYA zurück, der binnen einer Woche bereits über 3 Millionen mal gestreamt wurde:

„Ich muss nicht immer von jedem verstanden werden”

Was macht Aya Nakamuras Musik so erfolgreich? Zum Einen sind es die Afropop-Einflüsse, die in ihre Lieder einfließen, gepaart mit urbanen Hip-Hop-Elementen. Auch ihr kultureller Hintergrund spiegelt sich deutlich in ihren Songs wider. Das gewisse Multikulti, von afrikanischen bis arabischen Klängen, zeichnet den französischen Urban-Sound aus, für den Nakamura bekannt ist. Hinzu kommen die tanzbaren Beats, die permanent für neue Club-Knaller sorgen.

Dann wäre dann natürlich der Inhalt ihrer Songs, den viele ihrer Fans als Statements gegen sexuelle Gewalt an Frauen interpretieren. Das kommt vor allem bei den weiblichen Fans gut an: Bei einem Massenprotest gegen Frauengewalt hielten die Demonstranten Poster von Aya Nakamura in die Luft. Sie verkörpert sehr viel Stärke und Unabhängigkeit. Dafür wird sie von vielen Frauen bewundert. Auch wenn Aya ihr Image und ihren Einfluss ein Stück weit stolz machen, bleibt sie sich dennoch stets selber treu und sagt: „Ich mache, was mir gefällt — auch musikalisch. Ich muss nicht immer von jedem verstanden werden.” Na wenn das nicht eine weitere Aussage ist, die nach Empowerment schreit…

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