Eiskalter Engel: Klagelied für Arktis in Arktis

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Manchmal muss man harte, oder besser eiskalte Maßnahmen ergreifen, um sich Gehör zu verschaffen – das fanden auch Greenpeace-Aktivisten und der Komponist Ludovico Einaudi, denn um auf die Zerstörung der Arktis aufmerksam zu machen und gegen diese zu protestieren, dachte sich der italienische Musiker etwas ganz Besonderes aus.

Auf einer künstlichen Eisscholle trieb der 60-Jährige mit seinem Flügel vor dem Wahlenbergbreen-Gletscher in Norwegen auf dem Eismeer und spielte dabei sein Stück „Elegy For The Arctic” (Klagelied für die Arktis). Die Inszenierung ist schrecklich und schön zugleich, kurzum: schrecklich schön. Während Enaudi sein Werk spielt, ist die Naturgewalt, die ihn umgibt, allgegenwärtig: Gletscher stürzen ein und die kalte Weite lässt die herrschende Stille vermuten. Und auch, wenn die Szenen zunächst aussehen, als stammen sie aus einem Videoclip des Musikers, steckt politischer Aktivismus dahinter!

Ludovico Einaudi – Umweltaktivist in der Arktis

„Hier gewesen zu sein war eine großartige Erfahrung für mich”, sagt Einaudi nach dem eiskalten Konzert. „So konnte ich die Reinheit und Zerbrechlichkeit dieses Ortes sehen.”  Außerdem erklärt er, mann müsse „den Prozess der Zerstörung beenden und beginnen, die Arktis zu schützen.”

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