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Weswegen dein emotionaler Zustand deinen Erfolg beeinflusst

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© Unsplash
Soeren Janssen
18.02.2021

Wusstest du, dass dein emotionaler Zustand deinen Erfolg beeinflusst? Beruflich und privat? Hier liest du alle Hintergründe, weswegen es so wichtig ist, auf die eigenen Emotionen zu achten. Außerdem liest du, was du genau tun kannst, um genau diesen positiven Zustand zu kreieren. 

Unser emotionaler Zustand wird zum einen von unserer Sprache gesteuert. Das fällt den meisten gar nicht so richtig auf, da es im Unterbewusstsein abläuft. Erstens immer dann, wenn du mit dir selbst sprichst. Und das tun die meisten von uns. Zweitens bei tatsächlich gesprochenen Worte gegenüber Kollegen, Freunden, Familienmitgliedern und anderen Leuten. Denn eines ist klar: Wenn du auf eine gute und liebevolle Sprache achtest, verschaffst du deinem Unterbewusstsein eine enorme Portion Positivität. Die Folge: Du fühlst dich besser.  Insofern einfach mal auf Schimpfwörter verzichten oder diese umbauen. „Das war jetzt echt scheiße“ wird zu „Das war jetzt echt schalala“. Und „Ich MUSS noch etwas abholen“ wird zu „Ich DARF noch etwas abholen“. Vielleicht notierst du dir einfach mal 30 Tage lang jeden Abend alle Schimpfwörter oder unfreundlichen Floskeln, die du tagsüber gebraucht hast. Auch die aus deinen Selbstgesprächen. Und dann überschreibe diese Worte mit viel liebevolleren Worten.

Emotionaler Zustand: Der zweite große Bereich ist unsere Physiologie

Unter Physiologie versteht man die Wissenschaft von den Funktionen und Abläufen in unserem Organismus. Letzten Endes bestehen wir Menschen aus Körper, Geist und Seele. Wenn du jetzt genau auf deine Abläufe im Körper achtest, tust du eine Menge für dich. Die Abläufe in unserem Körper beeinflussen unsere Emotionen. Folglich wird dein emotionaler Zustand dadurch verbessert. Konkret heisst das: Achte auf ausreichend Bewegung. Iss gute Sachen, wenn möglich viel Rohkost und wasserhaltige, naturbelassene Lebensmittel. Gönn dir Ruhe und Auszeiten. Beispielsweise durch Meditation, Yoga oder Visualisieren. Selbst eine dreiminütige Tanzeinlage hilft dir weiter. Hör dein Lieblingslied einmal pro Tag, spring in die Luft und raste dabei so richtig aus. Genau diese kleine Bewegungseinheit wird dir helfen.

Der eigene Fokus ist Spiel entscheidend

Wenn Du es schaffst, dein „Warum“ im Fokus zu behalten, ist ein positiver emotionaler Zustand fast garantiert. Doch dazu solltest du erst einmal versuchen, dein „Warum“ zu definieren. Falls du es noch nicht getan haben solltest. Denn wenn du einmal für dich herausgefunden hast, was deine Aufgabe hier auf dieser Welt ist, gelingt dir das umso leichter. Also, nutze die Zeit, dein „Why“ zu erforschen. Versuche genau nach dieser Berufung zu leben. Und dann behalte diesen Fokus im Visier. Dann weisst du, weswegen du morgens aufstehst. Und dein emotionaler Zustand ist quasi schon von allein positiv gestimmt. Hast du schon einmal schriftlich festgehalten, was genau dein „Why“ ist? und deine Ziele und Pläne notiert? Kurzfristig, mittelfristig und langfristig? Wenn nicht, wäre genau JETZT ein guter Zeitpunkt.

Thoughts Become Things

Gehirnforscher haben herausgefunden: Wenn wir uns gut fühlen (guter emotionaler Zustand), haben wir bessere Gedanken. Im Schnitt haben wir ca. 60.000 Gedanken am Tag, von denen ca. 5 % positiv sind, 20 % negativ und der Rest neutral. Wenn du es jetzt schaffst, genau diese verschwindend geringen positiven Gedanken täglich zu „übertreffen“, hast du gewonnen. Du schwingst regelrecht besser. Und sowohl dein positiver emotionaler Zustand und die daraus folgenden guten Gedanken sorgen für positivere Taten, Aktionen und Reaktionen. Dadurch werden z.B. deine zwischenmenschlichen Beziehungen besser. Und deine Ergebnisse. Beruflich und privat. Und somit ist dein emotionaler Zustand ausschlaggebend für Misserfolg oder Erfolg. Und „thoughts become things“, wie es im Englischen so schön heißt. Um sich täglich an gute Gedanken zu erinnern, kann man sich 3–4 mal am Tag einen Wecker stellen. Damit bleibt das Thema „gute Gedanken“ fester Bestandteil in deinem Alltag. 

Motivation und Zukunft

Natürlich ist auch unsere intrinsische Motivation unheimlich wichtig für den eigenen Zustand. Wenn du nach deinen genauen Bedürfnissen lebst, kannst du viel schneller zufrieden und glücklich werden. Dein emotionaler Zustand festigt sich. Und dem Erfolg steht nichts mehr im Wege. Zudem ist es immer wichtig, zukunftsorientiert dem eigenen Wachstum zu vertrauen. Also deinem beruflichen und persönlichen Wachstum. Das machst du schon mit hoher Wahrscheinlichkeit, denn sonst würdest du das hier nicht lesen. Sei positiv eingestimmt auf die Zukunft, und du kannst wesentlich besser „abheben“.

Emotionaler Zustand — hörbar und lesbar

Wenn du tiefer einsteigen möchtest in diese Thematik und du iPhone-User bist, komm gerne in meinem wöchentlichen Raum bei Clubhouse vorbei. Dort hoste ich jeden Freitag um 16:45 Uhr den Raum „Mindset & Motivation (Freitagsfragen)“, wo ich @soerenjanssen (mein Name auf Clubhouse) zusammen mit Kollege Uwe Lerch (@uwelerch) sämtliche Fragen rund um dieses Thema beantworte. Ansonsten findest du weitere Informationen auf meiner Webseite. Oder du schreibst mir bei Instagram.

Über den Autor

Soeren Janssen ist Life- & Business-Coach, Musikmanager, Speaker, Podcaster (Der Starflüsterer Podcast) und arbeitet mit vielen Stars und Prominenten zusammen. Der Wahlberliner liebt kreative Methoden und ist über www.soerenjanssen.com zu erreichen.

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