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F*** you, Winter! Was man gegen (Winter-) Depression machen kann. Spoiler: Yoga kommt nicht vor!

Shari Hosseini
Shari Hosseini
10.10.2019

Der Herbst ist da, doch durch das erste große Frieren fühlt es sich an wie Winter. Viele fürchten sich jetzt schon vor ihrem jährlichen Winter-Blues. Wenn alles um einem herum grau ist, kann es relativ schnell im Inneren so ähnlich aussehen. Nicht jeder hat das Privileg im Winter in die Sonne zu fahren. Ich sage: Muss man auch nicht! 

Natürlich hat niemand was dagegen, über Weihnachten am Strand zu liegen, aber man sollte sich bewusst machen, dass man auch im Inneren gegen die Traurigkeit arbeiten kann. Ganz besonders, wenn man dazu neigt, zu grübeln, kann der Winter einem sehr bedrohlich vorkommen. Angststörungen und Depressionen werden bekanntlich in der kalten Jahreszeit viel schlimmer. Das Redaktionsteam von 2GLORY widmet diesen Traurigkeiten und Blockaden sehr viel Aufmerksamkeit. Falls du dich angesprochen fühlst, lies gerne mal Saschas Beitrag über Panikattacken oder auch unsere Kategorie Lebens-ABC von Sören, die sich umfassend mit seelischer Gesundheit auseinandersetzt. Uns ist es wichtig, dass Betroffene die Bestätigung bekommen, dass sie nicht allein sind mit ihren Dämonen.

Gegen Winterdepression: Vitamin-Kur mal anders

Manchmal hat man eben nicht die Muße, Google zu fragen und Geschriebenes zu filtern, um zu schauen, was einem hilft. Ganz besonders, wenn es im Inneren sehr komplex ist, braucht man definitiv keine Brigitte-Tipps für Vitamin-Kuren. Dieses Jahr probiere ich mal präventiv, für mich und meine Gedankenwelt zu sorgen. Mein erstes Ziel ist es, 7 Tage am Stück positiv zu denken. Und jetzt alle: „LOL amk wie soll das gehen?

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Emmet Fox, ich nennen ihn einfach einen Spiri aus dem letzten Jahrhundert, hat schon früh erkannt, wie wichtig positives Denken ist. 1932 veröffentlichte er das Buch ‘Die Macht durch positives Denken’. Auch unterschiedliche Schriften über das positive Denken von ihm haben weltweite bekannte Life-Coaches, wie zum Beispiel Tony Robbins, in ihrer heutigen Arbeit stark beeinflusst und inspiriert. Das bekannteste Werk von Fox ist ” The 7 Day Mental Diet” (kann man hier lesen). Dort wird kurz zusammengefasst, wie man sieben Tage lang versuchen soll, positiv zu denken. Ich habe es versucht und bin am dritten Tag an meine Grenzen gekommen und habe es nicht geschafft. Die Regel besagt, dass man sich mehrere Wochen ruhig Zeit lassen soll, aber sobald man wieder in negative Gedankenmuster fällt, die sieben Tage wieder von vorne gezählt werden müssen.

Versteht mich nicht falsch, denn auch ich kann nicht auf Knopfdruck mein Inneres verändern

Ich wusste, dass das nicht einfach wird, aber dass es so schwer ist, hätte ich auch nicht gedacht. Dennoch gebe ich nicht auf, weil ich schon die ersten Wirkungen vom positiven Denken gespürt habe. Mir wurde das Unbewusste bewusst: Wie man mit Situationen, Gefühlen und Gedanken umgeht, ist immer eine Frage der Entscheidung. Ja, auch wenn man nichts anderes kennt außer Missmut und Angst, hat man dennoch die Wahl. Versteht mich nicht falsch, denn auch ich kann nicht auf Knopfdruck mein Inneres verändern. Doch manchmal geht es nur darum, einfach in einem neuen Bewusstsein zu verweilen und das Innere zu beobachten. Wie ist das also, zu wissen, dass man die Wahl hat? Wie würde es sich denn anfühlen, den negativen Gedanken mit einem positiven zu ersetzen? Wie würde es mir dann gehen?

Der Anspruch, positiv zu denken, ist also endlich bei mir angekommen. Jahrelang habe ich es belächelt und es nicht als Lösung für meine Probleme angesehen. Es ist auch keine konkrete Lösung für meine Probleme, aber es hilft sehr beim Zurechtkommen mit den Problemen. Damit aber die Negativ-Gedanken a lá „Was für ein Eso-Scheiß, das hilft doch nicht” sich nicht durchsetzen, achte ich auch auf meine Smartphone-Hygiene. Ich habe Apps installiert, die nicht nur für Kommunikation und Arbeit zuständig sind, sondern auch für mein Wohlergehen.

Wenn es euch recht ist, überspringe ich alle Mediations- und Checklist-Apps, ja?

1

Motivation

Diese App schickt dir regelmäßig Zitate, die du sonst auf Instagram oder Pinterest speichern würdest. Da das als Mitteilung auf deinem Handy auftaucht, hat es den Vorteil, dass du regelmäßig daran erinnert wirst, an dich und deine Bedürfnisse zu denken. In dieser hektischen Welt geht der Blick für das Innere nämlich schnell verloren.

2

Urlaubsguru

Klar, wir alle haben keine Zeit und keine Kohle, aber manchmal vielleicht auch keine Inspiration? Dafür lohnt sich auch mal der Blick in diese App. Sei es auch nur, um Ideen zu sammeln oder kurz mal sich selbst zu spüren und zu träumen.

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3

Kleinanzeigen

Appartment-Therapy ist auch Therapie! Ein neues Möbelstück verändert nicht dein Leben, aber es kann deine Stimmung verändern. Vielleicht gibt es auf ebay-kleinanzeigen.de einen Schnapper für gute Laune?

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4

Treatwell

Auf Treatwell.de kannst du dich verwöhnen lassen. Klar, kostet auch Geld, aber du kannst zusammen mit dem Neukunden-Gutschein dich für unter 40 Euro für eine Stunde massieren lassen. Vor allem ist es total easy, darüber direkt einen Termin zu buchen und zu bezahlen.

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5

Co-Star

Ja gut, Astrologie ist nicht für jedermann geeignet. Aber wenn der Mond Ebbe und Flut beeinflussen kann, warum auch nicht unsere Stimmung? In dieser App findest du detaillierte Infos über aktuelle Planeten-Konstellationen und deren Wirkung. Vielleicht hilft es ja?

6

Jodel

Wenn man mal schnell gute Laune braucht, aber keine Videos in der Bahn schauen kann, dann ist Jodel eine gute Alternative.

7

KitchenStories

Für sich zu kochen, ist auch eine wichtige Form der Selbstfürsorge. KitchenStories biete eine super Filter-Funktion und tolle einfache Rezepte. Wie heißt es so schön? Wer lesen kann, kann auch kochen.

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