Bewegendes Schicksal: Warum Jimmy Kimmel Obamacare befürwortet!

Josefine Rose
03.05.2017

Jimmy Kimmel ist für seinen Witz und sein Entertainment bekannt, doch in seiner neuesten Show zeigte sich der Moderator von einer emotionalen Seite, als er von der Krankheit seines neugeborenen Sohnes erzählte. In einem persönlichen Monolog berichtete er von diesen schweren Momenten und ließ seinen Zuschauern dabei eine wichtige Botschaft zukommen: Dass Jimmy Kimmel Obamacare nicht nur befürwortet, sondern für lebensrettend hält!

Mehr als zehn Minuten erzählt der Late Show-Moderator von der Geburt seines Sohnes Billy, bei dem kurz nach der Geburt ein Herzfehler festgestellt wurde. Schnell wurde der Junge operiert, doch Jimmy Kimmel berichtet von den schrecklichen Momenten der Ungewissheit und der unendlichen Sorge um seinen kleinen Sohn. Glücklicherweise verlief die OP gut und Kimmel, seine Frau und der kleine Billy konnten wenige Tage später das Krankenhaus als Familie verlassen, dennoch hat er ein wichtiges Anliegen aus dieser Erfahrung herausgenommen …

Jimmy Kimmel: Obamacare ist wichtig!

Dieses schreckliche Erlebnis war für Kimmel und seine Familie mehr als nur eine Tragödie – vielmehr ist dem Moderator durch dieses Erlebnis verstärkt die Bedeutung von Obamacare vor Augen geführt worden. Auch wenn er wohlhaben genug ist, um alle Operationen, Behandlungen sowie Medikamente seines Sohnes selbst bezahlen zu können, so gibt es immer noch viel zu viele Amerikaner, die sich eben dies nicht leisten können. Die grausige Vorstellung, dass Eltern vor der Wahl stehen, das Leben ihres Kindes zu retten oder in finanzielle Nöte zu geraten, sei seines Heimatlandes nicht würdig, so der Moderator. Amerikaner leben nicht im besten Land der Welt, ganz im Gegenteil – vielmehr haben viele Amerikaner „überhaupt keinen Zugang zu einer Krankenversicherung.“ Seinen Monolog beendet er dann mit einem deutlichen Appell: „Wir müssen auf uns Acht geben. Niemand sollte jemals entscheiden müssen, ob er es sich leisten kann, das Leben seines Kindes zu retten. Das darf nicht passieren.“
Klare Worte eines Mannes, der finanziell zwar abgesichert, aber dennoch nicht vor Krankheiten gefeit ist.

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