Keine Panik: 11 Tipps gegen Angst!

Tipps gegen Angst
© depositphotos/ginasanders
Fabian Langkamp
11.03.2017

Vorab ein Disclaimer: Angststörungen und Panikattacken sind ernstzunehmende Krankheiten, bei denen man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Eine Selbsttherapie ist nicht zu empfehlen. Allerdings gibt es einige Life Hacks, die du im Alltagsleben anwenden kannst, um den Attacken vorzubeugen. Hier sind 11 Tipps gegen Angst!

Auch wenn diese Herausforderung für Patienten im ersten Moment kaum lösbar erscheint: Wer sich in sein eigenes Schneckenhaus zurückzieht, sorgt dafür, dass die Panikattacke als Sieger hervorgeht. Man muss sich den Angstsituationen stellen, das Stichwort lautet Konfrontationstherapie. Entscheidend ist es, zunächst die Angst vor der Angst zu besiegen, die im Prinzip das größere Übel ist. Während eine Panikattacke in der Regel nur Sekunden andauert, kann sich die Angst vor dem Ausbruch der nächsten schlimmen Situation tagelang hinziehen.

Leidest du unter Panikattacken? Dann versuche diesen mit Hilfe unserer 11 Tipps gegen Angst vorzubeugen!

1

Drück mich!

Jeder Mensch weiß, wie gut es tut, in schwierigen Situationen jemanden an sich drücken zu können. Da nicht jeder Patient Nähe zulassen kann, hilft es, Gegenstände, etwa Anti-Stressbälle oder Kuscheltiere, zu drücken.

2

Lachen ist die beste Medizin

Es mag abgedroschen klingen, aber Lachen ist wirklich die beste Medizin. Ob Comedyshows, lustige Serien oder Witze erzählen: Lenke dich mit dem ab, was dich glücklich macht.

3

Frühjahrsputz

Für viele gibt es nichts Schlimmeres, als den Putzlappen in die Hand zu nehmen. Doch manchmal hilft es, die Wohnung richtig auf Vordermann zu bringen. So lenkst du dich von deinen Sorgen ab und kannst dich am Ende über das Ergebnis freuen.

4

Aromatherapie

Bei Panikattacken musst du in erster Linie versuchen, dich zu beruhigen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Versuche es doch mal mit einer Aromatherapie, die garantiert eine beruhigende Wirkung hat. Relaxe mit Ölen, Düften und Badezusätzen!

5

Pushe dich!

Sicherlich hast du schon einmal Sportler dabei beobachtet, wie sie es schaffen, Rückstände aufzuholen oder in einen Wettbewerb zurückzufinden. Orientiere dich an den Profis und pushe dich in scheinbar aussichtslosen Situationen. Faust ballen ist angesagt!

6

Kleine Snacks

Wichtig: Stürze dich nicht aufs Essen, wenn es dir schlecht geht. Dieses weitere Problem kannst du gerade nicht gebrauchen. Empfehlenswerter ist es, sich über den Tag mit mehreren kleinen Snacks zu belohnen.

7

Smartphones raus!

So nervig es sein kann, wenn man jemandem gegenübersitzt, der ständig mit seinem Handy herumspielt: Du hast die Erlaubnis dazu! Lade dir das eine oder andere Game herunter und zocke immer dann, wenn eine Attacke im Anflug ist.

8

Geregelter Tagesablauf

Sorge, soweit möglich, für einen geregelten Tagesablauf! Das fängt damit an, dass du morgens ungefähr zur gleichen Zeit aufstehst. Übrigens sind die Träume im morgendlichen Halbschlaf erwiesenermaßen weniger schön.

9

Bewegung ist alles!

Vermutlich fällt es dir schwer, die Wohnung zu verlassen und Sport zu treiben, vor allem in Fitnessstudios, wo du auf viele Menschen treffen wirst. Dennoch: Bewegung ist wichtig, um Panikattacken vorzubeugen. Auch in deinen eigenen vier Wänden kannst du dich sportlich betätigen. Wie wäre es mit Yoga oder Treppen steigen?

10

Eiskaltes Wasser

Mit kleinen Schock-Momenten kannst du unter Umständen Großes bewirken. Sollte sich eine Angststörung ihren Weg bahnen, befeuchte dein Gesicht beispielsweise mit eiskaltem Wasser. Dieser Tauchreflex sendet entsprechende Signale ans Gehirn.

11

Playlist zusammenstellen

Stelle dir eine Playlist mit Songs zusammen, die dich glücklich machen und für gute Laune sorgen. Immer dann, wenn es dir nicht gut geht, kannst du darauf zurückgreifen und die Panikattacke frei nach dem Motto „Don’t Worry Be Happy“ hinter dir lassen.

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