Keine Panik: 11 Tipps gegen Angst!

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Fabian Langkamp
23.03.2020

Vorab ein Disclaimer: Angststörungen und Panikattacken sind ernstzunehmende Krankheiten, bei denen man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Eine Selbsttherapie ist nicht zu empfehlen. Allerdings gibt es einige Life Hacks, die du im Alltagsleben anwenden kannst, um den Attacken vorzubeugen. Hier sind 11 Tipps gegen Angst!

Nicht jeder Mensch besitzt von Natur aus eine gesunde Resilienz. Für viele ist die Coronakrise eine enorme zusätzliche, emotionale Belastung. Auch wenn diese Herausforderung für Betroffene im ersten Moment kaum lösbar erscheint: Wer sich in sein eigenes Schneckenhaus zurückzieht, sorgt dafür, dass die Panikattacke es sich bequem macht. Man muss sich am besten den Angstsituationen stellen, das Stichwort lautet Konfrontationstherapie. Entscheidend ist es, zunächst die Angst vor der Angst zu besiegen, die im Prinzip das größere Übel ist. Während eine Panikattacke in der Regel nur Minuten andauert, kann sich die Angst vor dem Ausbruch der nächsten schlimmen Situation tagelang hinziehen.

Hast du vielleicht noch Tipps gegen Angst? Was machst du, wenn sich die Panik wieder einschleicht? Schreibe deine Tipps gerne bei Facebook in die Kommentare!

Manchmal kann es passieren, dass du vielleicht alles mögliche schon versucht hast, ob vorbeugend oder in dem Moment, und dennoch hat es nichts gebracht. Wir wollen dir Mut machen: Du hast bisher jede Panikattacke überstanden und wirst auch die nächste überstehen. Siehe es nicht als etwas an, was du für immer loswerden musst, sondern als ein Kommunikationsweg zwischen deinem Unterbewusstsein und deinem Bewusstsein. Diese Reaktion, die vielleicht sehr heftig sein kann, bedarf einer besonderen Aufmerksamkeit. Zögere nicht, dir professionelle Hilfe zu holen, denn du musst da nicht alleine durch. Aber bis dahin gibt es die eine oder andere Möglichkeit, dir selbst zu helfen.

Leidest du unter Panikattacken? Dann versuche diesen mit Hilfe unserer 11 Tipps gegen Angst vorzubeugen!

1

Drück mich!

Jeder Mensch weiß, wie gut es tut, in schwierigen Situationen jemanden an sich drücken zu können. Da nicht jeder Patient Nähe zulassen kann, hilft es, Gegenstände, etwa Anti-Stressbälle oder Kuscheltiere, zu drücken.

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2

Lachen ist die beste Medizin

Es mag abgedroschen klingen, aber Lachen ist wirklich die beste Medizin. Ob Comedyshows, lustige Serien oder Witze: Lenke dich mit dem ab, was dich glücklich macht. Vielleicht gibt es ja eine Serie, die du schon hundert mal gesehen hast? Die Vertrautheit und die Leichtigkeit kann dich vielleicht aus der Panik rausholen.

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3

Frühjahrsputz

Es gibt keinen Staubsauger, der groß genug ist, um deine Dämonen weg zu saugen? Das mag sein. Für viele gibt es nichts Schlimmeres, als den Putzlappen in die Hand zu nehmen. Doch manchmal hilft es, die Wohnung richtig auf Vordermann zu bringen. Wenn dein Umfeld sortiert und ordentlich ist, kannst du dich auch vielleicht besser sortieren. Außerdem lenkst du dich von deinen Sorgen ab und kannst dich am Ende über das Ergebnis freuen.

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4

Aromatherapie

Bei Panikattacken musst du in erster Linie versuchen, dich zu beruhigen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Versuche es doch mal mit einer Aromatherapie, die garantiert eine beruhigende Wirkung hat. Lavendel, Melisse und auch Johanneskraut haben nachweislich eine entspannende und beruhigende Wirkung. Versuche es als Bad, Tee oder Duftkerze.

5

Pushe dich!

Sicherlich hast du schon einmal Sportler dabei beobachtet, wie sie es schaffen, Rückstände aufzuholen oder in einen Wettbewerb zurückzufinden. Orientiere dich an den Profis und pushe dich in scheinbar aussichtslosen Situationen. Faust ballen ist angesagt!

6

Geregelte Mahlzeiten

Ganz besonders Angst-Patienten kennen die schnelle und heftige Reaktion ihres Darms. Gesunde, nährstoffreiche Ernährung hat eine nachweislich positive Wirkung. Reduziere Zucker, Koffein, Weizen und Kohlenhydrate und dein Körper wird insgesamt basischer. Das hat den Effekt, dass du grundsätzlich ruhiger bist, als wenn du mit deinem Insulin-Spiegel Ping-Pong spielst.

7

Smartphones raus!

So nervig es sein kann, wenn man jemandem gegenübersitzt, der ständig mit seinem Handy herumspielt: Du hast die Erlaubnis dazu! Lade dir das eine oder andere Game herunter und zocke immer dann, wenn eine Attacke im Anflug ist.

8

Geregelter Tagesablauf

Sorge, soweit möglich, für einen geregelten Tagesablauf! Das fängt damit an, dass du morgens ungefähr zur gleichen Zeit aufstehst. Übrigens sind die Träume im morgendlichen Halbschlaf erwiesenermaßen weniger schön.

9

Bewegung ist alles!

Vermutlich fällt es dir schwer, die Wohnung zu verlassen und Sport zu treiben, vor allem in Fitnessstudios, wo du auf viele Menschen treffen wirst (Auch vor Corona ist das für viele ein Grund gewesen diese Ort zu vermeiden). Dennoch: Bewegung ist wichtig, um Panikattacken vorzubeugen. Auch in deinen eigenen vier Wänden kannst du dich sportlich betätigen. Wie wäre es mit Yoga oder Treppen steigen?

10

Eiskaltes Wasser

Mit kleinen Schock-Momenten kannst du unter Umständen Großes bewirken. Sollte sich eine Angststörung ihren Weg bahnen, befeuchte dein Gesicht beispielsweise mit eiskaltem Wasser. Dieser Tauchreflex sendet entsprechende Signale ans Gehirn.

11

Playlist zusammenstellen

Stelle dir eine Playlist mit Songs zusammen, die dich glücklich machen und für gute Laune sorgen. Immer dann, wenn es dir nicht gut geht, kannst du darauf zurückgreifen und die Panikattacke frei nach dem Motto „Don’t Worry Be Happy” hinter dir lassen.

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