Wie eine Petition gegen Matt Damon seine Rolle in Ocean’s 8 verhindern soll

Matt Damon
© depositphotos/Twocoms
Josefine Rose
23.12.2017

Schauspieler Matt Damon hatte definitv schon einmal bessere Tage: Mit einer Unterschriftenaktion soll nämlich sein geplanter Cameo Auftritt in Ocean’s 8 verhindert werden! Die Online Petition gegen Matt Damon zählt bisher bereits 25.000 Unterschriften – doch was genau hat es damit auf sich?

Grund für die Petition gegen den Jason Bourne Darsteller sind seine Äußerungen im Rahmen der #MeToo Debatte, die Damon zuletzt machte. In einem Interview mit dem US-Sender ABC News äußerte sich der 47-Jährige diesbezüglich wie folgt und löste damit heftige Kritik aus: Es gibt einen Unterschied zwischen einem Klaps auf den Po, Vergewaltigung und Kindesmissbrauch. Diesen Verhaltensweisen muss man ohne Frage entgegentreten und sie beseitigen, aber nicht alle in einen Topf werfen. Auch im Gespräch mit dem Magazin Business Insider ließ Damon die Frage, ob er aus einem Filmprojekt aussteigen würde, wenn ein Kollege der Belästigung bezichtigt werden würde, offen, indem er antwortete, dass er das von Fall zu Fall entscheiden würde.
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Petition gegen Matt Damon richtet sich an George Clooney

Äußerungen dieser Art waren für Rebecca G. mehr als Grund und Anlass genug, offensiv gegen den Schauspieler vorzugehen. Ziel der Aktion: Den geplanten Cameo Auftritt in Ocean’s 8 von Matt Damon zu verhindern – immerhin ist das Besondere an dem Film, dass er ausschließlich mit Frauen in den Hauptrollen besetzt ist. Adressat der Petition sind demnach die Produzenten George Clooney und Steven Soderbergh, die beide eng mit Damon befreundet sind. 30.000 Unterschriften sind das Ziel der Aktion, mehr als 25.000 Menschen haben sich bereits in das Online-Formular eingetragen.

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