Nimm das, Trump! Starbucks will 10.000 Flüchtlinge einstellen

Fabian Langkamp
01.02.2017

Der öffentliche Druck auf den neuen US-Präsidenten wird immer größer. Wie 2GLORY berichtete, hatte zunächst Facebook-Chef Mark Zuckerberg entschieden gegen Trumps Einreisestopp protestiert. Nun schaltet sich auch die Café-Kette Starbucks ein und geht sogar einen Schritt weiter. Während Trump Flüchtlinge aussperrt, will deren Boss Howard Schultz 10.000 betroffene Menschen einstellen.

Mit den Worten „Baut Brücken, keine Mauern“ kritisierte Starbucks-Chef Howard Schultz kürzlich den Plan des US-Präsidenten, Mexiko von den USA zu isolieren. Auch das von Trump unterzeichnete Dekret, Menschen aus sieben muslimischen Ländern an der Einreise in die USA zu hindern, ist ganz und gar nicht nach dem Geschmack des mächtigen Unternehmers. Als Reaktion darauf gab er nun bekannt, in den kommenden fünf Jahren 10.000 Flüchtlinge einzustellen.

Wenn Trump Flüchtlinge aussperrt, stellt der Starbucks-Boss sie ein!

Um Donald Trump seine Meinung deutlich zu vermitteln, möchte Howard Schultz sein Projekt direkt vor Ort, also in den Vereinigten Staaten, starten. Später seien Einstellungen in allen 75 Ländern geplant, in denen er Filialen betreibt, wie Schultz in einem auf der Firmen-Webseite veröffentlichten Brief erklärt. Bei einem Großteil der Bevölkerung dürfte diese Idee für Begeisterung gesorgt haben – und ganz sicher auch im Lager von Hillary Clinton, die während des Wahlkampfes Unterstützung des Starbucks-Chefs erhielt.

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