Hamburg hat jetzt einen Zuhör Kiosk für Menschen mit Sorgen

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In der U‑Bahnstation der Haltestelle „Emilienstraße” der Linie U2 in Hamburg wurde ein Kiosk eröffnet. So weit, so gut, denn das ist ja zunächst einmal nichts Außergewöhnliches. Doch die Geschichte hinter diesem Kiosk ist alles andere als alltäglich, denn hierbei handelt es sich um einen Zuhör Kiosk: Anstatt hier Zigaretten oder eine Dose Cola zu kaufen, kann man sich mit dem Betreiber unterhalten und seine Sorgen loswerden …

Der 71-jährige Christoph Busch bietet den Menschen in Hamburg sein Ohr an und den Kiosk auch gleich ebenso genannt: Das Ohr. An die Außenwände des kleinen Sorgen-Zentrums hat er Plakate mit gezeichneten Ohren angebracht. Daneben steht: Ich höre Ihnen zu. Jetzt gleich oder ein anderes Mal.

Großer Ansturm auf Zuhör Kiosk

Als Christoph Busch den Kiosk mit der außergewöhnlichen Geschäftsidee vor rund fünf Wochen eröffnete, rechnete er nicht wirklich damit, einen großen Ansturm zu erleben. Doch er täuschte sich: Seit der Zuhör Kiosk seine Türen öffnete, strömen die Menschen ein, um sich dort einmal all ihre Sorgen so richtig von der Seele reden zu können. Ob Menschen mit Krankheiten, Existenzängsten oder anderen Problemen, Sorgen und Ängsten – Christoph Busch hört ihnen zu, lässt sie zu Wort kommen, schenkt ihnen sein Ohr.

Inzwischen hängt eine Uhr in seinem Kiosk. Wenn jemand länger als eine Stunde über seine Sorgen redet, wird er gebeten, ein weiteres Mal wiederzukommen. Immerhin warten noch andere Menschen darauf, von dem Betreiber des Zuhör Kiosks angehört zu werden.

Geschichten aus dem Zuhör Kiosk sollen als Buch verkauft werden

Einen Gewinn macht Christoph Busch übrigens nicht mit seinem Kiosk, immerhin bietet er den Menschen sein Ohr gratis an. Wie er die Miete für den kleinen Glaskasten in der U‑Bahn-Station weiter aufbringen soll, weiß er nicht so wirklich. Dennoch hat er einen Plan für die Zukunft: Er will aus den gesammelten Geschichten, die ihm erzählt werden, ein Buch schreiben. Um diese aber weiter sammeln und hören zu können, plant er nun, eine Spendenaktion ins Leben zu rufen, um den Zuhör Kisok weiterführen zu können, denn das, was Christoph Busch den Menschen bietet, ist mit Geld nicht zu bezahlen …

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