Die DSGVO macht das Leben leichter — zumindest in diesem einen Punkt!

DSGVO Newsletter
© depositphotos/perig76
Fabian Langkamp
28.05.2018

Warum regen sich eigentlich alle über die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auf? Okay, sie erfordert zwar jede Menge Arbeit, kostet noch mehr Geld und niemand versteht sie, doch davon mal abgesehen, bringt sie einen entscheidenden Vorteil mit. Es ist doch fantastisch, dass die DSGVO Newsletter von ganz alleine stoppt. Wir brauchen nichts dafür tun. Doch wo ist der Haken?

Seit dem 25. Mai findet die neue EU-Datenschutzverordnung auch in Deutschland vollumfänglich Anwendung. Seit Wochen dreht sich in vielen Firmen alles um diese eine immer noch befremdlich anmutende Abkürzung namens DSGVO. Eine Verordnung, der niemand komplett aus dem Weg gehen kann und die dazu geführt hat, dass die Angst in Bezug auf mögliche Abmahnungen in nahezu jedem Unternehmen die Runde macht — zumindest innerhalb derer, die sich gar nicht oder zu spät mit der Umsetzung auseinandergesetzt haben.

Wie die DSGVO Newsletter stoppt!

Doch was bedeutet die DSGVO für den Ottonormalverbraucher? Dazu fällt mir als erstes ein positiver Aspekt ein: Viele nervige Newsletter werden in Zukunft nicht mehr den Weg in unser E‑Mail-Postfach finden. Jeder kennt diese Situation: Man bekommt viel zu viel Werbung. Doch diese zu stoppen, ist manchmal nicht einfach und aufgrund der Masse an Mails unglaublich aufwendig. In den vergangenen Tagen mussten wir noch einmal einen geballten Spam-Wahnsinn überstehen. Wer auf Anfragen wie „Wenn du mit dieser Daten-Speicherung einverstanden bist und wir dich auch weiterhin kontaktieren dürfen, bestätige mir dies bitte mit einer kurzen Antwort auf diese E‑Mail” nicht geantwortet hat, hat nun ein gelöstes Problem.

Was spricht gegen die DSGVO?

Eigentlich so ziemlich alles — mit Ausnahme der genannten Tatsache, dass die DSGVO Newsletter von ganz alleine stoppt. Es würde jetzt jedoch zu weit führen, die Nachteile der Verordnung aufzuzählen, da die Liste länger wäre als die Anzahl der Newsletter, mit denen dein E‑Mail-Postfach bis zum 24. Mai vollgespamt wurde…

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