fbpx

Marina, Cardi B und Co. machen’s vor: Warum starke Frauen in der Musikwelt so wichtig sind

Sponsored Post
Marina Cardi B feministische Sängerinnen
© Montage 2GLORY (Hintergrund: Unsplash/Joanna Kosinska; 2x WMG)
Lisa-Marie Yilmaz | Sponsored by Marina
07.12.2020

Sie feiern ihren weiblichen Körper, sprechen laut aus, was sie sich im Bett wünschen und plädieren für mehr Zusammenhalt unter Frauen. Feminismus hat längst Einzug in die Musikwelt gehalten. Rappten noch im Sommer Cardi B und Megan Thee Stallion über ihre Vagina legt nun auch die Popwelt mit feministischen Tönen nach. Denn Marina hat es satt in einer Man’s World zu leben – und liefert zu diesem Protest gleich den passenden Song.

#femaleempowerment, #feminism oder #womensupportwomen – blicken wir uns auf Instagram und Co. um, begegnen uns Hashtags dieser Art immer mehr. Denn er ist da: der Aktivismus von Frauen, die für Gleichberechtigung und Diversität kämpfen. Keine Frage, Feminismus war immer da – nur war er womöglich noch nie so laut wie jetzt. Denn auch einer der einflussreichsten kulturellen Branchen haben die #proudfeminists Einzug gehalten: der Musik.

Musikerinnen inszenieren sich schon längst nicht mehr nur als Schönheit mit Sex-Appeal. Nein. Musikerinnen inszenieren sich als Frauen, die stolz auf ihren Körper und ihre Sexiness sind. Und als Frauen, die längst nicht mehr nur von der Suche nach der großen Liebe singen. Denn die große Liebe haben viele von ihnen bereits gefunden: in sich selbst! Worum es in Songs von heute geht sind Themen wie Bedürfnisse beim Sex, den weiblichen Körper und weibliche Selbstbestimmtheit.

Kulturelle Debatte über WAP

Erst im Sommer lösten Cardi B und Megan Thee Stallion mit ihrer Rap-Hymne WAP eine feministische Debatte aus. Dreh- und Angelpunkt der Diskussion: die Frage danach, ob es ein No-Go sei, dass zwei Frauen explizit und detailreich darüber rappen, was sie von einem Mann im Bett erwarten. Das Resultat des Ganzen? Der Entry auf Platz eins der Billboard ‑Charts und mehr als 93 Millionen Streams allein in den USA während einer Woche.

via GIPHY

Kommen wir aber zu Marina. Denn auch die einstige Marina and the Diamonds Frontfrau hat etwas zu sagen. Denn sie ist es leid, länger in einer Man’s World zu leben. Mit den Lyrics „Burnt me at the stake, you thought I was a witch. Centuries ago, now you just call me a bitch”, kommt sie ehrlich und direkt auf Jahrhunderte der Ungleichbehandlung zu sprechen und fasst ihren Unmut im Refrain passend zusammen: „Mother nature’s dying, Nobody’s keeping score, I don’t wanna live in a man’s world anymore”.

Auch die Musikbranche ist von #equality weit entfernt

Um Ungerechtigkeiten zu erkennen, reicht jedoch auch ein Blick auf das Hier und Jetzt. Denn auch in der vermeintlich fortschrittlichen Musikbranche sind Frauen und Männer von #equality noch weit entfernt. So kündigte Marina, nachdem sie im vergangen Jahr erfuhr, dass Frauen gerade einmal zwei Prozent aller Produzenten und drei Prozent der Toningenieure in der populären Musik ausmachen, an, künftig neue Songs mit weiblichen Kreativpartnerinnen zu produzieren. Gesagt, getan – und so erblickte Man’s World das Licht jener Welt, die eben auch im Jahr 2020 noch von Männern dominiert wird.

Ob Cardi B und Megan Thee Stallion mit ihrer Kampfansage an die von der Gesellschaft auferlegte Prüderie oder Marina mit einem deutlichen Appell, dass der Gesellschaft eine Fem’s World auch mal gut tun würde – der Feminismus hat die Musikwelt erreicht. Und das ist auch gut so. Denn die Tatsache, dass Songs wie WAP hitzige Diskussionen entflammen und Marina ein Zeichen setzt, indem sie nur noch mit Frauen zusammenarbeitet, zeigt, dass noch viel zu tun ist und Musiker*innen ihre Stimme unbedingt dafür nutzen sollten, für Fem Power und Gleichberechtigung zu plädieren!

Passend zum Thema